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Spiele im Stuhlkreis

Der Kaiser ist krank
Alle sitzen im Kreis, einer ist der Diener und informiert das Volk: "Der alte Kaiser ist krank", worauf die Gruppe "Was hat er denn?" antwortet. Der Diener wiederum antwortet mit einer Krankheit wie "Sein rechtes Auge zuckt". Nun müssen alle mit ihrem rechten Auge zucken, der Diener ruft nach ein paar Sekunden Pause wieder "Der alte Kaiser ist krank" etc. Die weiteren Krankheiten kommen natürlich zusätzlich hinzu, das heißt, die alte Bewegung bleibt auch.

Die Welle für den Stuhlkreis
Man bildet einen Stuhlkreis mit der Anzahl der Spieler. Alle setzen sich, nur ein Freiwilliger stellt sich in die Mitte. Nun fängt man an, immer nach rechts auf den freien Stuhl weiter zu rutschen. Das muss sehr schnell geschehen, da der in der Mitte versucht, einen Platz zu bekommen. Wenn er in die Hand klatscht, wird die Richtung gewechselt. Wenn er eine Platz bekommt, muss der in die Mitte, der nicht schnell genug weiter gerutscht ist usw.

Tarzan – actionreiches Stuhlkreisspiel
Bei diesem Spiel handelt es sich um ein lustiges Spiel, bei dem man Aufmerksamkeit, Koordination und Schnelligkeit benötigt. Umso besser es die Gruppe kann, umso mehr Spaß macht es.
Ziel: Ziel ist es den Tarzan (Chef) zu stürzen. Die anderen Spieler (Tiere und Jane) müssen ihn dazu bringen, dass er einen Fehler macht und er auf den Schellfischplatz muss.
Ablauf: Vom Grundgedanken her ist es ähnlich wie Concentration, Chef-Vize, RippelDippel usw.:
Man funkt zwischen den Mitspielern hin und her, indem man zuerst seine eigene Bewegung und Laut macht und dann die des Nächsten (frei wählbar). Tarzan eröffnet das Spiel und funkt zu einem Mitspieler, der funkt wiederrum zu einem anderen Mitspieler oder zu Tarzan zurück usw.
Bei dem Ganzen wird darauf geachtet, dass keiner einen Fehler macht. Wenn es doch geschieht, muss er auf den Schellfisch-/Looserplatz.
Grob kann man sich vorstellen, dass es eine Linie von Schellfisch zu Tarzan ist und umso näher man an den Tarzan heran kommt, umso besser (nach Möglichkeit werden da auch die Tiere immer komplizierter).
Derjenige, der also den Fehler gemacht hat, geht auf den Schellfischplatz und alle, die unter ihm gesessen waren, rutschen einen Stuhl weiter an den Tarzan heran.
Das Interessante ist allerdings, dass hierbei die Bewegung zum Stuhl gehört und nicht zur Person – d. h. alle, die gerutscht sind, übernehmen die Bewegung und den Laut des Vorgängers und werden zu einem neuen Tier.
Fehler: Die Bewegungen und Laute müssen stimmen (je nach Übung kann das immer genauer gehandhabt werden). Wichtig ist auch, dass nicht jemand Falsches Antworten möchte (also jemand der nicht an der Reihe ist. Das kommt oft vor, wenn man gerade die Plätze getauscht hat oder battled und zu einem ähnlichen Laut wechselt…)
Battlen: Manche Tiere passen besonders gut zusammen (siehe unten) und es ist lustig immer zwischen ihnen hin und her zu funken, vor allem, wenn man dabei immer schneller wird.
Hierbei kann man seinen Gegner leicht zu einem Fehler bringen. Entweder man zieht es so lange durch, bis der Andere durcheinander kommt oder man wechselt auf einmal zu einem Tier mit einem ähnlichen Laut und hofft, dass der Gegner noch zuckt und weitermachen möchte, bzw. der neue Gegner nicht reagiert.
Schaf und Biene battlen sich gut mit Tarzan, deshalb ist es auch gut, sie zu haben. Mit ihnen kann man den Tarzan leichter stürzen.
Zum battlen untereinander ist auch Bär und Affe gut, Schlange und Leguan oder Katze und Schwein.
Da der Bär einen ähnlichen Laut hat, wie der Tarzan, ist es gut diesen mit ihm zu überlisten.

So nun zu den Figuren: Am wichtigsten sind natürlich Tarzan, Jane und der Schellfisch.

mehr fallen mir gerade nicht ein, kann man aber beliebig erweitern - es ist auch gut, die Teilnehmer selbst Tiere entwickeln zu lassen.

UNO-Rutschen
Der Spielleiter nimmt ein Uno-Spiel (oder jedes andere mit vier verschiedenen Kartentypen) und verteilt an jeden Spieler eine Karte. Die Spieler merken sich ihre Farbe, anschließend werden die Karten wieder eingesammelt. Nun beginnt der Spielleiter, nacheinander Karten zu ziehen und die Farbe laut zu nennen. Ist sie beispielsweise rot, müssen alle Mitspieler, die rot hatten, einen Stuhl nach rechts rücken. Hat der Nachbar eine andere Farbe und muss er somit sitzen bleiben, bekommt er jetzt einen Spieler auf seinen Schoß. Auf einem solchen Menschenstapel dürfen jeweils nur die obersten mitspielen, die, auf denen andere Mitspieler sitzen, müssen warten bis sie wieder frei sind - auch wenn ihre Farbe genannt wird (Spielalternative: Der komplette Menschenstapel rutscht weiter, so geht das Spiel schneller und die Stapel werden größer *g*). Gewonnen hat, wer zuerst wieder auf seinem ursprünglichen Platz sitzt oder es nach einer vorgegebenen Zeit/Anzahl Karten am weitesten geschafft hat.