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Alle Andachten mit dem Tag Leben

Der Weg zum Kreuz

„Führ mich an dein Kreuz, wo die Liebe floss. Lass mich vor dir knien, nimm mein Leben hin. Mache mich ganz neu, ich gehöre dir. Und führ mich, führ mich an dein Kreuz.“ Wir befinden uns mitten in der Karwoche. Der Weg bis Karfreitag ist nicht mehr weit. Dieser Weg führt uns direkt nach Golgatha und direkt zum Kreuz. Seit wir vorletzten Sonntag im Gottesdienst, das obenstehende Lied gesungen haben, lässt mich der Text des Refrains nicht mehr[…]

Hoffen oder resignieren?

„Grundsätzlich sehe ich das Leben als Geschenk an. Es gibt sehr viele Leute, denen es um einiges schlechter geht als mir. Und es wäre doof, wenn ich das Geschenk des Lebens nicht ausnutze und nicht annehme.“ erzählt der querschnittsgelähmte Samuel Koch in seinem ersten Interview 2,5 Monate nach dem Unfall bei „Wetten Dass“ im Dezember 2010. Als ich gestern die Geschichte vom Gelähmten (in Johannes 5) gelesen habe, der 38 Jahre gelähmt dagelegen[…]

Ostern - Sieg auf ganzer Linie

Wir Menschen haben Angst. Alles, was mit dem Tod, mit Krankheit, Schmerzen, Leid zusammenhängt – vor dem haben wir Menschen Angst. Wir versuchen diese Fragen weitgehend aus unserem normalen Alltag zu verdrängen. Bloß nicht drüber nachdenken. Siechende oder schwer kranke Menschen sollten am besten im Krankenhaus oder im Altenheim sterben. Weit weg von dem pulsierenden Leben. Von daher ist es erstaunlich, dass sich aktuell in Buch mit dem Titel[…]

Echtes Leben

Ich arbeite seit ich 16 bin hier in Sonthofen in der Jugendarbeit mit und mittlerweile bin ich Jugendbundleiter des EC. In der Schule, beim arbeiten und sonst so auf der Straße ist mir oft folgender Satz in irgendeiner Form begegnet: Das Leben ist toll, aber die Welt ist schlecht! Ich hab mir oft Gedanken dazu gemacht warum das so ist und was ich denn dagegen halten könnte. Daraus ist dann das folgende entstanden. Ich möchte euch das heute weitergeben[…]

Lebensbild

Ein kleiner Junge wollte das Leben malen. Er nahm das Braun der Erde und das Blau des Himmels, brachte das Grün der Bäume und die Buntheit des Sommers dazu, malte das Gold eines Herbstes und die weiße Ruhe des Winters, vermischte sie mit dem betörenden Duft des Frühlings, schüttelte die Pracht der Sonne darüber aus und ließ es von den Geheimnissen der Winde durchwehen. So malte er ein Bild des Lebens, das er liebte. Das Bild atmete Freude aus.[…]

Markenzeichen Liebe

Markenzeichen Liebe Frage am Anfang: Was ist das Erkennungsmerkmal der Christen – was meint ihr? Offenes Gespräch 1. Beispiele aus der Praxis Zwei Brüder haben sich zerstritten über dem Erbe, das ihnen die Eltern hinterlassen haben. Seit Jahren besuchen sie sich nicht mehr, obwohl sie nur wenige hundert Meter voneinander entfernt wohnen. Und beide Brüder gehen in die gleiche Gemeinde. Das ganze Dorf weiß um diesen Streit. Können Außenstehende[…]

Das Ziel deines Lebens

Ich hab mich schon oft gefragt, wie ich für Gott da sein kann. Wie erkenne ich, was Gott will? Was ist sein Wille – für diesen Tag – für diese Woche – für dieses Jahr – für mein Leben? Wo will mich Gott haben? Diese Fragen haben mich schon oft umgetrieben. In Eph. 2,10 sagt Paulus, dass ich vor allen Dingen die Augen offen halten soll. Wo tut Gott schon etwas? Wo ist er am Wirken? […]

Nur noch ein Monat

„Wie wäre es, wenn du nur noch 30 Tage zu leben hättest?" Chris und Kerry Shook stellten sich diese Frage – und sie ließ sie nicht mehr los. Sie leiten zusammen eine Gemeinde in The Woodlands in der Nähe von Houston/Texas. Eines Tages stellte sich Chris vor die Gemeinde und sagte: „Was wäre, wenn du heute erfahren würdest, dass du nur noch einen Monat zu leben hättest? Würdest du dann anders leben wollen als bisher? Was würdest du ändern?[…]

Ich muss verrückt sein – Teil 3

Einige Wochen in Philadelphia mit Obdachlosen in einer Kirche. Ein Sommer in Kalkutta bei Mutter Teresa. Ein Jahr lang in der Willow-Creek-Gemeinde in Chicago. Was soll nun passieren? Was ist dran im Leben des Shane Claiborne? „Sorgt euch nicht um Beruf und Karriere. Sorgt euch um eure Berufung." Diesen Satz von Mutter Teresa nimmt Shane ernst. Er will nicht sitzen bleiben, warten oder einfach nur destruktiv fragen. Er will seine Berufung[…]

Ich muss verrückt sein – Teil 2

Shane Claiborne und viele seiner Mitstudenten leisten den Obdachlosen, die in der Kirche Zuflucht gefunden haben, Gesellschaft. Gemeinsam wollen sie verhindern, dass die Kirche von der Polizei im Auftrag der Kirchenleitung zwangsgeräumt wird. Es vergehen die 48 Stunden und es geschieht … nichts. In den nächsten Tagen und Wochen richten die Studenten eine regelrechte „Wachmannschaft" ein, so dass immer ein paar Studenten vor Ort sind – und per Handy[…]