Jugendleiternetz - das Netzwerk für Jugendleiter

Alle Andachten mit dem Tag Tod

Trotzdem dankbar

Im Sommer war ich mit meiner Family für zwei Wochen in Kroatien. Sechs Leute, ein VW-Bus, ein Hauszelt – und dann Sonne, Strand, Muscheln und Meer. Es war eine wunderschöne Zeit, in der ich wieder neu für meine Familie dankbar wurde. Für gesunde Kinder, eine geniale Ehefrau. Ich bin gesund, hab genug Geld um Urlaub zu machen – viel Grund, dankbar zu sein. So ähnlich muss sich Gott das gedacht haben, als er den Ruhetag geschaffen hat. „Und er sah[…]

Die beste Erfindung

Vor einer knappen Woche starb Steve Jobs – der Chef von Apple - an einem Krebsleiden. Er wurde 56 Jahre alt und hat die aktuelle Medienwelt geprägt wie kaum ein anderer. Vor ca. sechs Jahren hielt Jobs eine Rede in der Stanford University, in der er – anders als man es sonst von ihm gewohnt war – sehr persönlich wurde. Er erzählte drei Geschichten aus seinem Leben. Er sprach über seine Adoption, den Abbruch seiner College-Ausbildung, die Entstehung[…]

Nur noch ein Monat

„Wie wäre es, wenn du nur noch 30 Tage zu leben hättest?" Chris und Kerry Shook stellten sich diese Frage – und sie ließ sie nicht mehr los. Sie leiten zusammen eine Gemeinde in The Woodlands in der Nähe von Houston/Texas. Eines Tages stellte sich Chris vor die Gemeinde und sagte: „Was wäre, wenn du heute erfahren würdest, dass du nur noch einen Monat zu leben hättest? Würdest du dann anders leben wollen als bisher? Was würdest du ändern?[…]

Alles gegeben

Inzwischen läuft die Schreckensmeldung wie ein Lauffeuer durch die christliche Welt. Die beiden Bibelschülerinnen aus der Bibelschule Brake – Anita G. (24 Jahre) und Rita S. (26 Jahre) wurden im Jemen ermordet. Laut der Schulleitung der Bibelschule hatten sich Rita S. und Anita G. „aufgrund ihres ausgeprägten sozial-diakonischen Engagements" für den Kurzzeiteinsatz im Jemen entschieden. Mit Anita G. und Rita S. verliere die Schule zwei engagierte[…]

Winnenden

Ganz Deutschland ist geschockt. Der 17 jährige Tim dringt heute morgen schwarz gekleidet in die Albertville-Realschule in Winnenden ein und erschießt insgesamt 15 Menschen – darunter 9 Schüler. In allen Medien wird von diesem schrecklichen Blutbad berichtet. Im Netzwerk SchülerVZ füllen sich die Pinnwände der Winnender, auf fast allen Seiten der Albertville-Schüler finden sich Beileidsbekundungen im Dutzend. […]

Thomas

Am 05.02.1980 wird Thomas als gesundes Kind geboren. Er wächst in der DDR auf und flieht mit seinen Eltern vor der Grenzöffnung 1989 in den Westen. Und dann kommt Ostern 1991. Der 11-jährige Thomas ist gerade bei seinen Großeltern, als es ihm an einem Morgen schwindelig wird und er mit Gleichgewichtsproblemen zu kämpfen hat. Schnell wird er nach Hause zu den Eltern gebracht, wo er einige Zeit mit Kopfschmerzen im Bett liegt. […]

Ein Wimpernschlag

Da stand ich nun – es war vor einigen Jahren – am Bett meiner Oma. Vor kurzem hatte sie noch munter im Garten gearbeitet. Und jetzt lag sie da. In einem weißen Krankenhausbett. Mit Schläuchen und Kabeln an Maschinen angeschlossen, die sie am Leben erhielten. Am Bett meine Oma wurde mir neu bewusst: Mein Leben liegt in Gottes Hand. Ein Menschenleben ist wie ein Wimpernschlag im Vergleich zur Ewigkeit Gottes. […]

Agnes

Agnes – 1,52 Meter groß – hat keine einfache Kindheit. Sie schreibt selbst: „Als ich neun Jahre alt war, kam mein Vater abends mit Schmerzen von der Arbeit. Einige Stunden später starb er. Danach musste meine Mutter allein für uns sorgen. Wir wurden arm und jeden Tag halfen wir Kinder nach der Schule unserer Mutter mit allen möglichen handwerklichen Arbeiten." Als Jugendliche beschließt Agnes, dass sie ihr ganzes Leben für Gottes Sache einsetzen[…]

Überlass die Sorgen einfach Jesus

„Guten Morgen, liebe Sorgen, seid ihr auch schon alle da…" – dieses Lied hat Jürgen von der Lippe geschrieben und es klingt eigentlich ziemlich komisch und teils sogar fröhlich. Mancher wacht vielleicht aber trotzdem nachts immer wieder auf und merkt, wie die Sorgen ihn nicht loslassen und er absolut unfrei ist von ihnen – sie nehmen ihn gefangen und beeinträchtigen sein Leben. Ein ehemaliger Nachbar von mir starb vor kurzem an einem Herzinfarkt.[…]

Karfreitag

Es ist ca. 8 Uhr morgens. Dem Urteilsspruch: „Du wirst ans Kreuz gehen", folgte die Folterung der Verurteilten. Mit Lederpeitschen, in die Bleistücke oder scharfkantige Knochenspitter eingeflochten waren, wurden die Verurteilten vorher schon fast zu Tode gepeitscht. Es ist ca. neun Uhr. Alle drei Verurteilten erreichen mit letzter Kraft die Hinrichtungsstätte Golgatha, abseits von Jerusalem. Jesus lehnt das Betäubungsgetränk – einen mit Galle[…]