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[Jugendleitermail 454] Als Pilger unterwegs

Hey!

Vor ein paar Wochen war ich pilgern. Nur zwei Tage. Aber es war sehr intensiv und ein geniales Erlebnis mit Gott.
Vom Pilgern erzählt heute auch Manuel Alexi in seiner Andacht.
Ich wünsche dir, dass du Schritt für Schritt mit Gott weiter gehst ... und seine leise Stimme hörst!
Sei fett gesegnet!
Stephan

1. Ein Wort zur Ermutigung

Ich meine nicht, dass ich schon vollkommen bin und das Ziel erreicht habe. Ich laufe aber auf das Ziel zu, um es zu ergreifen, nachdem Jesus Christus von mir Besitz ergriffen hat.
Philipper 3,12

2. Als Pilger unterwegs

Das ist so ein richtig schöner Paulus-Satz: Total paradox. Aber vielleicht kann man geistliche Wahrheiten nicht anders ausdrücken: Einerseits möchte Paulus ein Ziel erreichen. Andererseits hat dieses Ziel ihn längst ergriffen.
Wer einmal auf einer Pilgerreise war, versteht das. Man möchte irgendwo ankommen, aber das Ankommen ist nicht der Sinn der Sache, sondern das Unterwegs-Sein.
Wer noch nicht pilgern war, kennt das Gefühl wahrscheinlich trotzdem: Stellen wir uns einmal vor, jemand fängt an, eine Serie zu „suchten“. Am Anfang überlege ich noch: Finde ich das gut oder nicht? Ich freu mich, ich ärgere mich. Irgendwann kommt der Punkt, an dem nicht mehr ich die Serie einschalte, sondern die Serie schaltet mich ein. Ich könnte jetzt zwar noch was erledigen. Aber die Serie ruft… Die DVDs sind bereit. Ist ja auch spannend. Wer stirbt als nächstes? Wird die Welt gerettet? Oder klappt am Ende gar nichts? Mist, die letzte Staffel ist noch nicht raus…
Ich bin ergriffen von einer Geschichte. Und Paulus ist ergriffen von der Geschichte Gottes mit den Menschen - mit dem Unterschied, dass sie real ist. Auf dieses Ziel hält Paulus zu, weil es ihn nicht mehr loslässt. Die letzte Staffel ist zwar noch nicht raus, aber Vorsicht: Spoiler-Alarm! Am Ende sitzt Jesus auf dem eisernen Thron!
Wenn wir gut hinhören, geht es uns genauso. Da ist etwas, das uns nicht loslässt. Etwas, das größer ist, als wir selbst. Wenn wir versuchen würden, es zu vergessen, uns zu betäuben mit Netflix, Arbeit, Gesellschaft oder Alkohol - die Stimme würde in uns nicht verstummen. Sie wäre leiser, sie wäre zurückhaltender. Aber sie wäre da. So viele Menschen hören dieser Stimme Gottes in ihrem Leben nie zu. Täten sie das, würde die Stimme sagen: Es gibt etwas Größeres. Es gibt einen Sinn in deinem Leben. Ein Ziel! Jesus Christus.
Beim Pilgern geht es darum, einmal alle inneren Stimmen ausreden zu lassen, bis sie schließlich verstummen. Und dann bleibt die leise, sanfte Stimme, die Paulus gehört hat. Was hat sie Dir zu sagen?
(von Manuel Alexi)

3. Tipp für die Praxis

Entweder selbst einmal Pilgern gehen, oder sich auf eine musikalische oder literarische Pilgerreise begeben:
Johannes Falks Album „Pilgerreise“ geht auf John Bunyons Buch Pilgerreise zurück und ist hier erhältlich:
https://www.gerth.de/index.php?id=details&sku=939688

Und hier noch mehr LIeder von Johannes Falk (auch aus "Pilgerreise")
https://www.youtube.com/watch?v=OSTkJZenZw0&list=PLmJGiJOpceD6rTFJZb2xO7S18maGQdNrA

4. Echt witzig

Herr und Frau Maier sind glücklich verheiratet. Sie haben aber ein Problem: Sie können keine Kinder bekommen. Nach etlichen Versuchen wissen sie nicht mehr weiter und gehen schließlich zum Pfarrer, der sagt: „Tja, viel kann ich nicht für sie tun, nur beten. Sie könnten aber nach Lourdes pilgern und eine Kerze anzünden. Vielleicht hilfts“. 10 Jahre später denkt sich der Pfarrer: „Jetzt möcht ich aber schon mal wissen, was aus dem lieben Ehepaar Maier geworden ist. Ich werde sie einfach besuchen“. Leider wusste er nicht genau, wo sie wohnten, aber er machte sich einmal in die Richtung auf. Im Heimatort der Maiers traf er auf einige Kinder und fragte sie, ob sie vielleicht zufällig die Maiers kennen. Diese antworteten: „Ah, die Mama und der Papa. Ja, die wohnen da hinten im Haus am Berg“. Der Pfarrer geht weiter, vor dem Haus eine Kinderschar und er fragt sie, in welchem Stock denn die Maiers wohnen. Antwort: „Ah, die Mama und der Papa, die wohnen im 3.Stock! Er geht also in den dritten Stock, trifft dort aber auf zwei Türen. Vor der einen sitzen einige Burschen, die er fragt, in welchem Zimmer denn Herr und Frau Maier wohnen, die Antwort: „Im linken Zimmer!“ Der Pfarrer freut sich mittlerweile, dass die Maiers endlich Kinder haben. Er klopft an der Tür und Frau Maier öffnet: „Herr Pfarrer, wie schön, dass sie uns besuchen. Das Kind hier auf meinem Arm ist unser Jüngstes, 2 Wochen alt.“ „Ja, wo ist denn ihr Mann?“ „Mein Mann? Ja wissens, der ist nach Lourdes gepilgert, um die Kerze auszublasen!“

Mail vom 31.01.2018
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