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[Jugendleitermail 455] Gott will es!

Hallo!

Manchmal stolpert man beim Bibellesen über einen Vers und sagt: Erstaunlich, was da drin steht! Meinem Pastoren-Kollegen Theo Rühl ging es so. Unten kannst du lesen, welche Bibelstelle ihn neu zum Nachdenken gebracht hat.
Ich wünsch dir eine gute Woche und Gottes reichen Segen in allem, was du tust!
Dein
Stephan

1. Ein Wort zum Nachdenken

Zu der Stunde freute sich Jesus im Heiligen Geist und rief: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du dies Weisen und Klugen verborgen hast und hast es Unmündigen offenbart. Ja, Vater, so hat es dir wohlgefallen.
Alles ist mir übergeben von meinem Vater. Und niemand weiß, wer der Sohn ist, als nur der Vater, noch, wer der Vater ist, als nur der Sohn und wem es der Sohn offenbaren will.
(Lukas 10,21-22 - Luther 2017)

2. Gott will es!

Mir sind diese Verse total überraschend zugefallen. Ich weiß garnicht, wie es passieren konnte, aber manchmal liest man einen Text und wundert sich, das man ihn nicht kennt. Ich hoffe euch geht es auch so und ich bin damit nicht alleine. Dabei steckt da so viel drin. Erstmal: Jesus freut sich im Heiligen Geist. So sehr, dass er Gott laut loben muss. Er kenn sein Gotteslob nicht zurückhalten und platzt rufend damit heraus. Ich finde das super. Gerade weil der Grund dieses Lobpreises so ungewöhnlich ist: Gott hat den Klugen etwas zurückgehalten und es den Unmündigen gegeben. Nicht weil es strategisch besser war, sondern einfach weil es ihm so gefallen hat. Dann kommt der beste Vers (Lukas 10,22).
Kurze Zusammenfassung: Nur der Vater weiß, wer der Sohn ist und umgekehrt. Gemeint ist natürlich Gott und Jesus. Und dann kommt der sehr wichtiger Satz „und wem es der Sohn offenbaren will.“
Da kam ich ins stocken. Ich hab mich an Umfragen kurz vor Weihnachten erinnert. Auf den Straßen und Weihnachtsmärkten wird fleißig interviewet: „Was ist an Weihnachten passiert?“ oder „Wer ist denn der Vater von Jesus? Josef oder Gott?“ Im Anschluss wird dann nach dem Glauben der Befragten sich erkundigt und festgestellt: Das Wissen haben viele, den Glauben daran aber nicht. Glauben ist nicht wissen, besagt ein Sprichwort. Aber mit dieser Stelle bekommt dies ein neues Licht. "und wem es der Sohn offenbaren will.“, heißt es. Das heißt ja nichts anderes, dass es Wille war, dass diese und alle anderen Menschen wissen, wer der Vater und der Sohn ist. Jesus will, dass die Menschen wissen, wer er ist. Das heißt, wir können nicht mit Wissen versuchen Menschen zu überreden. Das Wissen schenkt Jesus. Aber den Glauben an den Sohn Gottes, das können wir vorleben und bezeugen.
Die spannende Frage ist: Was machen wir damit? Wie gehen wir damit um, dass Jesus uns die Vorarbeit abgenommen hat und den Menschen das Wissen über sich und Gott an vielen Stellen schon geschenkt hat? Sind unsere Gruppenstunden und Gottesdienste Vermittler von Wissen oder von Glauben? Loben wir laut unseren Schöpfer und rechnen mit dem Wirken des Heiligen Geistes, wie es Jesus tat?
(Christopher (Theo) Rühl)

3. Tipp für die Praxis

Bleib immer wieder offen für Neues. Ich habe bemerkt, dass bei meinem Bibellesen immer wieder Verse überlesen werden oder nicht genau genug gelesen werden. Ich habe mir angewöhnt auf langen Autofahrten Predigten und andere Podcasts zu hören. Seit kurzem höre ich die Bibel, angefangen beim neuen Testament. Und mir ist aufgefallen, dass beim Hören mir Verse und Geschichten ganz neu und anders auffallen als beim Lesen.

4. Echt witzig

Warum sind die Israelis auf Mose nicht gut zu sprechen? Er führte das Volk Israels nach vierzigjähriger Wanderung durch die Wüste in das einzige Land des mittleren Ostens, in dem kein Öl fließt.

5. Copyright

Die Jugendleitermail das Jugendleiternetz sind ein Angebot für Mitarbeiter in der Jugend- und Gemeindearbeit - erstellt von Lebenstraum - Jahr der Orientierung (www.dein-lebenstraum.com) und der Ev. Hochschule Tabor / Marburg (www.eh-tabor.de)

Mail vom 07.02.2018
Gottes Werk und unser bescheidener Beitrag
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