Hey!

das größte Geschenk, das man einem Menschen machen kann ist: Wertschätzung und Ermutigung.

Gerade die Zeit rund um Weihnachten ist eine gute Zeit, um Menschen das auszudrücken. Mit einer Karte, einer Kleinigkeit, einer Whatsapp, einem kurzen Gespräch.

Wir wünschen dir eine gesegnete Weihnachtszeit!

Dein 

Heiko und Stephan 

Ein Wort für dich

Macht euch gegenseitig Mutund helft einander im Glauben weiter, wie ihr es ja auch jetzt schon tut.

1. Thess 5,11

Das Geschenk der Ermutigung

Am Sonntagabend sah ich das Finale von The Voice of Germany.

Der bekennende Christ Samuel Rösch gewann mit großem Abstand die Endausscheidung.

Ich finde das faszinierend, dass sich dieser bescheidene, zurückhaltende und in sich gekehrte Sänger, der seinen Glauben offen bekennt, mit über der Hälfte der Stimmen (er gewann mit 55% gegen drei andere Kandidaten) im Finale durchsetzen konnte.

In einem Interview mit der Liebenzeller Mission äußert sich der 24-jährige angehende Religionslehrer ganz offen zu seinen Motiven, warum er als Christ im Rampenlicht steht: „Wieso nicht? Es ist für mich die Frage, wie man damit umgeht. Es ist eine Chance, um Menschen von Jesus zu erzählen, durch das, was man tut. Solange die Bühne kein Selbstzweck wird, ist meiner Meinung nach alles in Ordnung.“

Samuel Rösch hatte den Impuls, bei „The Voice“ mitzumachen von einem seiner Dozenten an der Ev. Hochschule Moritzburg bekommen. Auch davon erzählt er in dem Interview. Und auf diesen Rat hin hat er sich beworben … und am Ende gewonnen.

Genial, wenn jemand ermutigt wird, etwas zu wagen – und dann gewinnt.

Wir brauchen Menschen, die uns ermutigen.

Das habe ich in meinem Leben auch schon oft erfahren: Wenn mich meine Eltern damals nicht ermutigt hätten, meine musikalischen Gaben weiter zu verfolgen, dann würde ich heute vielleicht nicht Gitarre, Bass oder Schlagzeug spielen können.

Wenn mir damals meine Gemeindeschwester nicht gesagt hätte: „Stephan – mach mal die Jungschar. Ich trau dir das zu!“ Dann hätte ich vielleicht nie damit angefangen.

Wenn mich damals mein CVJM-Sekretär mich nicht ermutigt hätte, Pastor zu werden, hätte ich es vielleicht nie gemacht. 

Wenn mich Menschen nicht ermutigt hätten, unser Orientierungsjahr Lebenstraum zu starten – dann hätten wir es wohl nie gestartet.

Ermutigung ist das Wichtigste, um die Möglichkeiten auszuschöpfen, die Gott in uns hineingelegt hat!

Fragen persönlich an dich:

Wo kannst du in deinem Umfeld in dieser Woche jemanden ermutigen: „Das kannst du richtig gut – mach was draus“ oder „Hier sehe ich eine echte Begabung – bleib dran!“

Wo kannst du selbst ermutigt werden? Tausch dich mit den anderen Jugendleitern in deiner Gemeinde aus, gebt euch gegenseitig Feedback und Ermutigung. Wir machen das nach jedem Kinderprogramm mit allen Mitarbeitern.

 (Stephan Münch / Lebenstraum)

Echt witzig:

„Warum“, fragt Gretchen den Pfarrer, „dürfen eigentlich Frauen nicht Priester werden?“

„Damals, als Jesus beim letzten Abendmahl die Apostel als Priester eingesetzt hat“, erklärt Hochwürden, „da war eben keine Frau dabei!“

„Ach“, wundert sich Gretchen, „aber ein Argentinier war dabei?“

P.S. PapstFranziskus ist aus Argentinien … 🙂


Stephan Münch

Ich bin verheiratet, hab vier geniale Kinder. Meine Frau und ich leiten gemeinsam das Orientierungsjahr Lebenstraum. www.dein-lebenstraum.com

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