Hallo,
am Samstag war ich bei einem Jugendgottesdienst und hab erlebt, wie über 200 Jugendliche bei einem Jugendgottesdienst darüber gejubelt haben, dass Gott auch heute noch Menschen gewinnt. Es gab sogar eine Laola-Welle für Gott.
Ich wünsch dir, dass du es erlebst, dass Jesus die Kinder und Jugendlichen in deiner Jugendarbeit für sich gewinnt und du dann auch jubeln kannst. Weil ER gewinnt.


Ich wünsch dir Gottes fetten Segen!
Dein
Stephan

1. Ein Wort zum Nachdenken

„Die Gesunden brauchen keinen Arzt, sondern die Kranken! […] Meine Aufgabe ist es, Sünder in die Gemeinschaft mit Gott zu rufen und nicht solche, die ihn schon kennen.“ (aus Matth. 9,12+13)

2. Leiten wie Jesus: Menschliche Schranken überwinden

In Matthäus 9 lesen wir eine ungewöhnliche Geschichte. Eine Geschichte von einem Mann, der am Rand der Gesellschaft stand. Einem Mann, der nicht integriert war in die Ortsgemeinschaft von Kapernaum. Er galt als „Gesindel“ und „Verrufener“. Und zu diesem Matthäus geht Jesus hin und sagt zu ihm: „Komm, geh mit mir!“

Also ich hätte diesen Betrüger nicht in meine Truppe geholt. Wer weiß, ob der nicht irgendwann mal die Kasse plündert. Aber Jesus sieht ins Herz von Matthäus und sieht dort einen Mann, der auf der Suche ist nach einem neuen – nach einem anderen Leben.

Und Matthäus steht auf und geht mit Jesus mit. Kurz darauf sitzen sie bei Matthäus zuhause – viele Freunde und Kollegen von Matthäus sind auch dabei. Verrufene, Gesindel – und mittendrin Jesus. Und Jesus fühlt sich richtig wohl inmitten von diesen Betrügern.

Als ich so über Matthäus und seine verrufenen Freunde nachdenke, frage ich mich, welche Menschen von diesem Schlag wohl in meiner Gegend wohnen. Am Rande unseres Neubaugebiets in Emskirchen gibt es ein großes Mietshaus mit Sozialwohnungen. Vor einiger Zeit stand die Polizei davor und hat irgendjemanden mitgenommen. Das ganze Gebäude wirkt heruntergekommen. In diesem Haus würde ich nicht gerne leben wollen.

Kann es sein, dass Jesus vor allem für solche Menschen auf die Erde gekommen ist? Ich muss ehrlich gestehen, dass ich damit meine Schwierigkeiten habe. Das ist nicht so einfach. Ich bewege mich doch viel lieber im gut situierten christlichen Umfeld. Und trotzdem gilt der Auftrag auch für mich: „Geh im Namen Jesu zu denen, die am Rande stehen!“

Ich komme ja viel herum in verschiedene Jugendkreise. In der Regel erreichen wir in unseren christlichen Jugendkreisen Abiturienten und einige Realschüler und Azubis – die brauchen natürlich auch Jesus. Aber ich habe mich schon öfters gefragt: Wer erreicht eigentlich die mehr als 10% Jugendlichen aus anderen Ländern, die in Deutschland wohnen? Wer erreicht die ganz normalen Hauptschulabgänger und Arbeiter? Wer erreicht Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben?

Ich freue mich immer, wenn ich in einen Jugendkreis komme, in dem Jugendliche aus verschiedenen sozialen Schichten erreicht werden. Einige solcher Kreise habe ich bereits kennen gelernt. Und ich glaube, dass das auch unser Auftrag ist. Sicher: Es kostet Überwindung und auch Mut. Aber: Lasst uns neu überlegen, wie wir Menschen, die am Rande stehen, erreichen können.

Denn Jesus ist doch gerade deshalb auf diese Erde gekommen, um solche Menschen zu retten. ER hat selbst gesagt: „Die Gesunden brauchen keinen Arzt, sondern die Kranken! […] Meine Aufgabe ist es, Sünder in die Gemeinschaft mit Gott zu rufen und nicht solche, die ihn schon kennen.“

Eine Frage persönlich an dich
Wo gibt es in deiner Klasse, an deinem Arbeitsplatz, in deiner Nachbarschaft Menschen, die am Rande stehen? Geh doch heute mal hin und schließe Kontakt mit ihnen. Und dann bete für sie. Und dann warte ab, was Gott daraus macht.

3. Zum Schmunzeln:

Paul Breitner
Da kam dann das Elfmeterschießen. Wir hatten alle die
Hosen voll, aber bei mir lief’s ganz flüssig.

Lothar Matthäus
Es ist wichtig, dass man neunzig Minuten mit voller
Konzentration an das nächste Spiel denkt.

Franz Beckenbauer:
Die Schweden sind keine Holländer – das hat man ganz
genau gesehen.

4. Aus der Praxis für die Praxis

Ein Link-Tipp von Thomas Heumüller aus Diespeck:
Unter http://www.ichhabs.info/kalender.html findet ihr einen coolen Kalender und andere Sachen zum Verteilen.
Und das Portal dazu: http://www.christ-online.de/index.php

Wenn du einen guten Witz weißt oder Ideen für die Rubrik „Aus der Praxis für die Praxis“ hast, schick sie mir. Gute Ideen sind wichtig, so dass auch andere davon profitieren können. Schreib mir Linktipps, schreib von Aktionen, Ideen, Veranstaltungen, missionarischen Einsätze, Materialspools etc. an s.muench@ec-bayern.de.


Stephan Münch

Stephan Münch

Ich bin verheiratet, hab vier geniale Kinder. Meine Frau und ich leiten gemeinsam die Jahresbibelschule Lebenstraum. www.dein-lebenstraum.com

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