Hallo,
Hier kommt die Jugendleitermail aus dem inzwischen wieder sonnigen Emskirchen

Ich habe jetzt mal zu Anfang zwei Dinge, die mir wichtig sind:
1. Wenn du was Geniales mit Gott erlebt hast, eine Gebetserhörung hattest oder ähnliches, dann schreib mir doch mal – ich werde es dann durchlesen und evtl. in der Jugendleitermail veröffentlichen.
2. Am Anfang kamen eine ganze Menge Beiträge für „Aus der Praxis für die Praxis“ – aber in letzter Zeit kam fast nichts mehr. Wenn du was hast, schick mir deine Ideen – dann können andere davon profitieren.
Meine Mailadresse ist s.muench@ec-bayern.de
Danke schon mal im Voraus!

Ich wünsch dir eine gute Woche unter dem Segen des allmächtigen Gottes!
Dein
Stephan

1. Ein Wort zum Nachdenken

Matthäus 9,36-38
9:36 Als Jesus die vielen Menschen sah, die ihm nachliefen, hatte er großes Mitleid mit ihnen. Sie waren hilflos und verängstigt, ohne Ziel und ohne Hoffnung. Sie waren wie Schafe ohne ihren Hirten.
9:37 «Die Ernte ist so groß, aber es gibt nur wenige Arbeiter», sagte Jesus zu seinen Jüngern.
9:38 «Bittet darum den Herrn, daß er noch mehr Arbeiter schickt, die seine Ernte einbringen!»

2. Evangelisation durch Gebet?

Jesus sieht die vielen Menschen, die von seiner Botschaft, von seiner Kraft, von seiner Vollmacht angezogen werden. Und er schaut ganz tief in ihr Herz. ER kennt sie. Er sieht ganz genau, wie hilflos, wie verängstigt sie sind. Dass sie kein Ziel und keine Hoffnung in ihrem Leben haben.
„Er hatte Mitleid mit ihnen“ – was hier im Originaltext steht ist eine innere Bewegung, die Jesus körperlich spürt. Er leidet förmlich daran, dass Menschen in die Irre gehen. Es ist für ihn eine körperliche Last, dass Menschen verloren gehen.
Wo sind in deiner Umgebung Menschen, die auf der Suche sind? Die sich nach einem Leben voller Frieden sehnen? Die vielleicht an den Rand ihrer Kraft gekommen sind? Hast du Mitgefühl mit ihnen? Nimmst du sie wahr? Kommst du mit ihnen ins Gespräch über ihr Leben, über ihre Schmerzen, über ihre Einsamkeit? Kannst du ihnen anbieten, für sie zu beten? Lädst du sie zu dir ein – nach Hause und dann in die Gemeinde bzw. den Jugendkreis?

Jesus hat diese Last regelrecht körperlich gespürt, als er die verlorenen Menschen sah. Und was sagt Jesus dann? Was ist seine Antwort auf diese Not?
„Betet, dass Gott noch viele lebendige Christen sendet, die die geistliche Ernte einbringen.“ Unglaublich: Jesus sagt nicht: „Krempelt die Ärmel hoch, wir haben viel zu tun. Rödelt ordentlich, investiert viel, gebt euch voll rein – dann werden wir es schon schaffen!“
Nein – Jesus sagt: „Bittet Gott um Mitarbeiter!“ Das ist wirklich verblüffend.
Das Gebet steht an erster Stelle. Dann erst kommt die Aktion. Wir sollen von Gott viel erwarten. Wir sollen von ihm viel erbitten. Und dann können wir gemeinsam an die Ernte gehen.

Ich persönlich bin mehr ein Aktions-Mensch, als ein Gebetsmensch. Aber immer wieder erinnert mich Gott daran, dass ich allein nicht viel machen kann. Leben verändern, Glauben wecken, Menschen gewinnen – das kann letztlich nur Gott und sein Geist. Und deshalb will ich wieder neu das Gebet auf meinen Tagesplan setzen.

Einige Fragen persönlich an dich
Bei wem in deiner Klasse, Arbeit, Nachbarschaft, deinem Freundeskreis verspürst du Mitgefühl? Wo zeigt Gott dir einen Menschen?

Betest du für deinen Mitarbeiter im Teen / Jugendkreis?
Wenn du dir Aufbruch und Neu-Erweckung in deiner Jugendarbeit wünschst – dann fang an für deine Mitarbeiter und für brennende Herzen der einzelnen Jugendlichen zu beten. Und dann warte mal ab, was passiert …

3. Zum Schmunzeln (ein bisschen länger – aber sehr gut 🙂

Nachdem russische Wissenschaftler im vergangenen Jahr bis zu einer Tiefe von 100 Meter gegraben hatten, fanden sie Spuren einer Kupferleitung, die auf ein Alter von 1.000 Jahren datiert wurde, und kamen zu dem Schluss, dass ihre Vorfahren schon vor tausend Jahren ein funktionierendes Telefonnetz hatten.
Um nicht davon abgehängt zu werden, gruben in den folgenden Wochen amerikanische Wissenschaftler auf eine Tiefe von 200 Meter und dann war in den amerikanischen Zeitungen zu lesen: „US-Wissenschaftler haben Spuren eines 2.000 Jahre alten Glasfaserkabels gefunden. Daraus ist zu schließen, dass in Amerika bereits 1.000 Jahre vor den Russen hochtechnologisierte digitale Telefonie zum Standard gehörte.“
Eine Woche später berichtete eine bayrische Zeitung: „Nachdem sie im Inntal bis auf eine Tiefe von 800 Meter vorgedrungen waren, haben bayrische Wissenschaftler absolut nichts gefunden. Dies lässt den Schluss zu, dass unsere bayrischen Vorfahren bereits vor 5.000 Jahren schnurlose Mobilfunktechnologie nutzten.“

4. Aus der Praxis für die Praxis

Ich hab ein ziemlich geniales Bibelquiz gefunden mit verschiedenen Levels. Da kann man mal sein Bibelwissen testen – oder aber ein „Wer-wird-Millionär-Spiel“ für den Teen- oder Jugendkreis draus machen. Die Domain heißt: www.ragazer-bibelquiz.ch. Außerdem gibt’s dort biblische Kreuzworträtsel, u. a.
Viel Spaß beim Raten!


Stephan Münch

Stephan Münch

Ich bin verheiratet, hab vier geniale Kinder. Meine Frau und ich leiten gemeinsam die Jahresbibelschule Lebenstraum. www.dein-lebenstraum.com

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