Hey!

Seit in paar Wochen mache ich wieder regelmäßig Teenager- und Jugendkreis. Bisher konnte ich als EC-Referent das nicht so machen … aber jetzt gehts wieder. Das ist für mich wieder eine ganz neue Herausforderung jede Woche mich gemeinsam mit meinen Mitarbeitern dieser Meute zu stellen. Aber es macht wirklich viel Spaß! Und ich bin super froh, dass es ältere Menschen gibt, die für uns als Teams und die beiden Gruppen beten.

Ich wünsch dir, dass Gott dich segnet und dir Menschen schenkt, die für dich und deine Gruppe beten!
Gott mit dir!
Dein
Stephan

1. Ein Wort zur Ermutigung

„Ihr sollt Vater und Mutter ehren.“ Das ist das erste der Gebote, an das eine Zusage Gottes geknüpft ist: Wenn du deinen Vater und deine Mutter ehrst, „wird es dir gut gehen und du wirst ein langes Leben haben.“
Eph. 6,2

(Dieses Gebot richtet sich zuallererst an Erwachsene, die älter werdende Eltern haben)

2. Der Schatz der alten Generation

Vor kurzem war ich im Alten-Stift in unserem Ort. Zwei von unseren Teilnehmern bei Lebenstraum machen dort ein Projekt, backen mit Kindern und älteren Menschen Kuchen und machen danach gemeinsames Kaffeetrinken.

Als ich mich so in diesem Alten-Stift umsah, wurde mir wieder deutlich: In unserer Gesellschaft werden ältere Menschen oft abgeschoben. Viele von uns sind froh, wenn sie diese weißhaarigen Mitmenschen mit ihren wundersamen Verhaltensweisen nicht zu oft treffen … und vergessen dabei, dass wir selbst eines Tages auch alt sein werden.

Ist es in unseren Gemeinden nicht auch so? Manchmal frage ich mich , ob in unseren Gottesdiensten noch wirklich Platz ist für die ältere Generation?
Nicht dass du mich falsch verstehst: Ich freue mich über rockigen Lobpreis, eine Predigt mit Film und Powerpoint und witzige Theaterstücke im Gottesdienst. Aber für manchen älteren Menschen ist das einfach zu viel … wenn es gut läuft, macht er Verbesserungsvorschläge. Wenn es schlecht läuft, bleibt er einfach weg.

Dabei haben wir einen riesigen Schatz in unseren älteren Geschwistern – auch wenn sie sich manchmal sonderbar verhalten (Das machen wir in ihren Augen allerdings auch :-)

Ich habe eine herausfordernde Geschichte gefunden, die mich ins Nachdenken gebracht hat über unseren Umgang mit älteren Menschen. Es ist ein Märchen der Gebrüder Grimm:

Es war einmal ein alter Mann, dem waren die Augen trüb geworden, die Ohren taub, die Knie zitterten ihm. Bei Tisch konnte er den Löffel kaum noch halten und er verschüttete oft Suppe auf das Tischtuch oder die Suppe lief ihm aus dem Mundwinkel. Sein Sohn und dessen Tochter ekelten sich davor und deshalb musste der alte Großvater schlussendlich hinter dem Ofen in der Ecke sitzen und dort alleine essen. Er saß dort und sah betrübt nach dem Tisch der Anderen und weinte. Eines Tages konnten seine schweren Hände den Suppenteller nicht mehr festhalten, er fiel auf den Boden und zerbrach. Seine Schwiegertochter seufzte, ging am nächsten Tag hin und kaufte ihm einen hölzernen Futternapf.

Nun musste er aus diesem essen. Als wieder einmal die Familie zusammen sitzt, sammelt der kleine Enkel von vier Jahren auf der Erde kleine Brettchen zusammen. „Was machst du da?“ fragte der Vater. „Ich mache einen Suppentrog“ sagte das Kind, „daraus sollen Vater und Mutter essen, wenn ich groß bin“. Da sahen sich die Eltern an, fingen an zu weinen, holten sofort den alten Großvater wieder an den Tisch, ließen ihn von nun an da sitzen und sagten auch nichts mehr, wenn er etwas verschüttete.

Eine Frage persönlich an dich:
Welche älteren Menschen (Großeltern etc.) spielen in deinem Leben eine wichtige Rolle? Sag ihnen doch einfach mal Danke, dass sie da sind.

3. Tipp für die Praxis

Ladet doch mal in eure Jugend- oder Kindergruppe einen älteren Menschen ein – oder ein älteres Ehepaar und lasst sie aus ihrem Leben erzählen.
Ich habe das schon mehrmals erlebt … und die Kinder und Jugendlichen hängen in der Regel an den Lippen der Erzähler.

Erzähl im Gottesdienst oder Bibelstunde ein bisschen von deiner Gruppe und bitte die älteren Geschwister dafür zu beten. Du kannst auch Gebetsanliegen auf kleine Zettelchen schreiben und sie an die Leute zum Beten verteilen. Viele von ihnen werden das sehr gerne tun!

4. Echt witzig

Witz 1
Ein Mann feiert seinen 100. Geburtstag. Ein Reporter will wissen, wie er so alt werden konnte. Der Alte antwortet: „Ja, kommen Sie in ein paar Tagen wieder. Ich verhandle noch mit einer Brauerei, mit dem Molkereiverband, den Vegetariern und dem Sportverein.“

Witz 2
Weil du so brav bist, darfst du dir aus der Tüte eine Hand voll Bonbons nehmen‘, sagt Opa Fritz zu seinem kleinen Enkel.
‚Opa, kannst du sie mir nicht rausnehmen‘, bittet der Enkel.
‚Du bist wohl zu schüchtern?‘ fragt der Opa.
‚Nee, Opa. Aber Deine Hand ist größer!‘


Suchst du eine Andacht – brauchst du Input für dich selbst?
Unter http://www.jugendleiternetz.de findest du alle bisherigen Jugendleitermails. Du kannst unter anderem auch nach Stichworten suchen.
Viel Spaß beim Stöbern!
Copyright: EC-Bayern / Lebenstraum


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