Hi!

Seitdem wir am 1. September mit Lebenstraum begonnen haben, sind schon drei Monate vergangen – sie kommen mir aber vor wie drei Wochen. Die Zeit vergeht dermaßen schnell, dass man kaum hinterher kommt. Ein Termin am anderen, eine Woche an der anderen, eine Herausforderung nach der anderen. Vielleicht geht’s dir auch so.
Da tut es gut, bewusst einen Tag in der Woche innezuhalten. STOP zu sagen. Innerlich stehen zu bleiben. Den einen oder andren Sieg zu feiern und zu danken. Und danach mit neuer Kraft weiter zu kämpfen.
Diesen Tipp gibt uns Ingmar heute in der Andacht unten.

Ich wünsche dir Gottes Segen, und ich wünsche dir Auszeiten, in denen du bewusst Kraft und Segen tanken kannst.
Machs gut
Dein
Stephan

1. Ein Wort zur Ermutigung

Der Herr verschaffte den Israeliten Ruhe und Frieden an allen Grenzen, wie er es ihren Vorfahren versprochen hatte
(Josua 21,44)

2. Kämpfen – STOP – weiterkämpfen

„Du sollst den Feiertag heiligen.“ Das verstehe ich nicht recht. Klar, gehe ich sonntags in den Gottesdienst, wir arbeiten nicht und sind irgendwie privat unterwegs. Aber ist das der eigentliche Sinn von „Feiertag heiligen“?
Bei mir hat es „Aha!“ gemacht und mein beschränkter Horizont hat sich geweitet bei dem Vers aus Josua oben. Der klingt wie der glorreiche Abschluss der Landnahme. Wenn man aber das Buch Josua weiter liest, dann merkt man, dass die Aktion noch lange nicht abgeschlossen war; der Kampf ging direkt weiter. Wie bei mir. Der Sonntag liegt irgendwie zwischendrin, aber die Projekte und Herausforderungen gehen weiter. Und wenn nicht, dann geht doch am Montag alles wieder von vorne los: Schule, Arbeit, Uni, Haushalt, …

Im Josuabuch gibt es für drei Verse ein Innehalten: „Danke, Gott, dass du deine Versprechen gehalten hast, dass du uns das Land, Frieden und Ruhe geschenkt hast.“ Eigentlich völlig verrückt, weil noch gar nichts abgeschlossen war, aber vielleicht dadurch so wertvoll. Möglicherweise bedeutet „Feiertag heiligen“ genau das: Im Bewusstsein, dass das Chaos weiterläuft STOP machen und auf Gott ausrichten: Zurückblicken, besinnen, danken und feiern.

nd dann mit neuer Perspektive weiter kämpfen.

Der Sonntag ist eine Hilfe, das zu machen. Aber „Feiertag heiligen“ muss nicht an Tagen, Zeiten oder Orten hängen, wie Luther sagt. Ich kann mal kurz zwischendrin für ein paar Minuten Feiertag machen. Seit einiger Zeit habe ich ein neuen Büro. Einiges ist noch nicht richtig eingeräumt oder aufgebaut und einige Kabel flattern noch lose im Raum herum. Aber, wenn ich Gott erst dann danke, wenn alles perfekt ist, wird nie was draus. Also bin ich gerade mal ein paar Minuten betend, singend und dankend hier durch den Raum gehüpft. Alles weitere kommt später, aber das Ausrichten auf Gott habe ich nicht mehr verschieben wollen.

Wie wäre es, wenn ihr so einen „Feiertag“ mal gemeinsam in eure Jugendarbeit einbaut? Wir haben sowas in der Gemeinde im Dezember und nennen es Mitarbeiterfest.

3. Tipp für die Praxis

Gestaltet jetzt am Ende des Jahres euren Feiertag in der Jugendarbeit. Folgende Elemente können dabei helfen:
- Diashow über das zuendegehende Jahr
- Schweigezeit zur Besinnung, was alles lief
- kurze Berichte von Einzelnen, was Gott in ihrem Leben in den letzten Monaten getan hat
- gemeinsam überlegen, welche Schwierigkeiten es gab, wie sie überwunden wurden, und welche Herausforderungen für die Zukunft offen bleiben (sammeln und vor Gott bringen; nicht diskutieren)
- mit Gebeten und Liedern Gott danken und loben
- gemeinsam auf Gott hören, welche Verheissungen er fürs kommende Jahr hat
- zusammen essen und feiern

4. Echt witzig

Wer war der erste Koch? – Josua. Er dämpfte die Amalekiter.
Und wer hatte den größten Popo? – Mose. Der Herr setzte ihn über ganz Israel.


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Viel Spaß beim Stöbern!

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