Hallo!

Ich weiß nicht, wie es dir geht – aber kannst du Gott blind vertrauen? Ich finde das gar nicht so einfach. Gerade, wenn es um Dinge oder Veränderungen geht, die ich mir wirklich von Herzen wünsche.
Vielleicht ist diese wahre Geschichte aus dem 19. Jahrhundert Ermutigung für dich, ganz neu Gott zu vertrauen, dass er es gut macht.

Übrigens: Nimm dir doch gerade in dieser Woche ganz bewusst Zeit, immer mal wieder eine Kerze anzuzünden, innezuhalten, mit diesem Gott zu sprechen, der uns ganz nah gekommen ist.

Eine gesegnete Adventswoche wünscht dir
Dein
Stephan

1. Ein Wort zur Ermutigung

Ich versichere euch: Wer an mich glaubt, wird die Dinge, die ich tue, auch tun; ja er wird sogar noch größere Dinge tun. Denn ich gehe zum Vater, und alles, worum ihr dann in meinem Namen bittet, werde ich tun, damit durch den Sohn die Herrlichkeit des Vaters offenbart wird.
Joh. 14,12+13

2. Blindes Vertrauen

Charles Blondin war ein Hochseilartist, der im 19. Jahrhundert zu Weltruhm kam, indem er an den verrücktesten Orten über sein Seil balancierte. So plante er z. B. eines Tages, die Niagarafälle nur auf einem dünnen Drahtseil zu überqueren.
Tausende reisten von fern an, um das Spektakel zu sehen und standen in Trauben auf den Felsen. Zuerst balancierte der Artist ganz entspannt über das mehr als 300 Meter lange Seil. Dann tat er es mit verbundenen Augen. Anschließend briet er sich auf einem Ofen ein Omelett – mitten auf dem Seil. Die Zuschauer waren begeistert. Ihr Applaus übertönte das Rauschen der Niagarafälle.

Am Schluß hatte er noch eine besondere Attraktion: Am Ende des Seils stand eine leere Schubkarre bereit. Er ließ die Leute fragen: „Traut ihr mir zu, dass ich diese Schubkarre über das Seil zurück nach Amerika schiebe?“ Viele riefen: „Ja!“
Und tatsächlich: Der Artist schob die Karre sicher über das Seil auf die andere Seite. Die Menge jubelte. Jetzt ließ er Steine in die Karre laden. Er ließ wieder fragen: „Traut ihr mir zu, dass ich diese mit schweren Steinen voll beladene Karre hoch oben über den Niagarafällen, über das Seil wieder auf die kanadische Seite schiebe?“ Fast alle schrien: „Ja, das schaffst Du!“ Und wirklich, er schob die beladene Karre langsam und sicher auf die andere Seite. Ein unbeschreiblicher Jubel brandete auf und übertönte wieder das Rauschen der Fälle.

Dann wurden die Steine ausgeladen. Der Artist ließ fragen: „Traut ihr mir auch zu, dass ich diese Karre beladen mit einen Menschen zurück über das Seil schieben kann?“ „Natürlich kannst Du das!“ „Selbstverständlich!“ schrien die Menschen.
Jetzt machte der Artist eine einladende Handbewegung und ließ rufen: „Wer fährt mit? Bitte melden Sie sich bei meinen Mitarbeitern! Steigen Sie ein und ich schiebe sie in der Karre, über das Seil, sicher auf die andere Seite!“
Auf einmal wurden die Leute totenstill – und man hörte nur noch das Brausen der Wasserfälle.

Zum Weiterdenken:
Wir beten ja öfters dafür, dass Menschen sich bekehren, dass sich Situationen verändern, dass Finanzen zusammenkommen usw. Aber glauben wir auch daran? Steigen wir auch wirklich in diese Schubkarre und glauben daran, dass Gott uns oder andere zum Ziel bringt – über alle Schwierigkeiten hinweg?
Diese Geschichte macht mir Mut, Gott viel zuzutrauen – auch wenn mir das Herz manchmal dabei in die Hosentasche rutscht.

3. Tipp für die Praxis

In meinem alten Jugendkreis gab es ein Büchlein, in dem wir alle unsere Gebetsanliegen aufgeschrieben haben. Immer, wenn wir unsere Anliegen sammelten, schrieben wir sie in ein dieses kleines Buch. Dann konnten wir in der nächsten Woche nachlesen, für was gebetet wurde – und Gott danken, was sich verändert hatte.
Das Beste war, wenn wir nach einem halben Jahr nachschauen konnten, was in den letzten Monaten an Gebetserhörungen passiert war. Das war oft sehr erstaunlich – manchmal aber auch traurig, wenn Gott nicht so eingegriffen hatte, wie wir es uns gewünscht hatten.

4. Echt witzig

In der 128. Straße in New York eröffnete Mitte des 20. Jahrhundert ein Schuhmacher ein Geschäft. Über seine Eingangstür schrieb er in typisch amerikanischer Manier darüber: „Bestes Schuhgeschäft der USA“.
Bald kam ein weiterer Schuhmacher, der ein paar Häuser weiter ebenfalls ein Schuhgeschäft eröffnete. Als er das Schild beim Nachbarn las, schrieb er über seine Tür: „Bestes Schuhgeschäft der Welt.“
Einige Zeit darauf ließ sich ein dritter Schuhmacher in der Straße nieder.
Nachdem er sein Geschäft eingerichtet und die Nachbarschaft erkundet hatte, nagelte er ein Schild über seine Türe und schrieb darauf: „Bestes Schuhgeschäft der ganzen Straße“


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Viel Spaß beim Stöbern!
Copyright: EC-Bayern / Lebenstraum


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