Hallo,
gerade komme ich von einem guten Frühstück mit Kollegen wieder nach Hause – wir haben uns ausgetauscht und miteinander für die Anliegen eines jeden von uns gebetet. Das tat richtig gut. Hast du auch so eine Möglichkeit anderen zu erzählen, wie es dir geht und mit ihnen zu beten? Such dir doch solche Chancen den Alltag gemeinsam zu meistern…

Gott segne dich dabei!

Dein
Jan

1. Ein Wort zur Ermutigung

„Ein Mensch sieht, was vor Augen ist, der Herr aber sieht das Herz an!“
(1. Sam. 16,7)

2. Was wir zuerst sehen

Ein Pastor begann mal seine Predigt mit einer Dose Chappi – die öffnete er genüsslich, nahm sich eine Gabel und aß und man sah förmlich, wie diese Dose ihm mundete. Seine Zuhörer verhielten sich unterschiedlich, die einen lachten, andere verzogen ihr Gesicht, einer meinte: „Darf ich auch mal probieren?“ Der Pastor hatte vorgesorgt und eine zweite Gabel dabei, … Der andere durfte die Dose zu Ende essen.
Natürlich war alles nur gefaked – in der Dose befand sich nichts anderes als Frühstücksfleisch, das Hundefutter war vorher entfernt und die Dose gründlich gereinigt worden.

Geht es uns nicht häufig ähnlich: Unsere Augen sehen die Verpackung – und der Inhalt wird letztlich vernachlässigt. Vom Äußeren schließen wir auf das Innere und haben das ganze sofort auf den ersten Blick eingeordnet. Wie oft gehe ich sogar mit Menschen so um? Der hat komische Haare, der kann ja nicht ganz sauber sein. Oder: Der riecht immer seltsam, mit dem will ich nichts zu tun haben. Oder sogar: Von dem reden alle schlecht, deswegen will ich lieber auch keine Bekanntschaft mit ihm haben…

In 1. Sam. 16 soll Samuel einen neuen König salben – und Gott selbst wollte ihm den David zeigen – er war nicht der Älteste, nicht der Schönste, Klügste oder sonst irgendwie Beste. Es war derjenige, der vom Vater beinahe auf dem Feld vergessen wurde – der kann es ja wohl nicht sein. Aber genau den wollte Gott, genau diesen hatte er sich ausgesucht.

Und Gott sucht ihn nicht aus, weil sein Herz so besonders toll war, das könnte man jetzt ja denken, nachdem Gott ins Herz reinschaut und nicht auf das Äußere. Sicher David war mutig (siehe Kampf gegen Goliath oder gegen den Löwen), David war geduldig (er wartete bis er König wurde noch eine ganze Zeit lang, obwohl er Saul hätte umbringen können), David war verrückt (aus Liebe zu Gott tanzte er um die Bundeslade, obwohl die anderen, sogar seine eigene Frau, ihn verachten), David lobte Gott (s. Psalmen) und er war schuldig (Ehebruch mit Bathseba, Mord an Uria, Volkszählung, …).

Was für ein Herz sieht Gott in deinem Leben? Ein mutiges, geduldiges, verrücktes, lobendes, schuldiges, oder ein ___________ Herz? Oder von allem ein bisschen?

Erinnere dich daran: Gott sieht ins Herz – und sucht den David trotzdem aus.
Jetzt ist es wichtig, dass wir etwas tiefer in den Text schauen. Wörtlich aus dem Hebräischen übersetzt steht hier eigentlich: „Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht mit dem Herzen.“
Gott schaut also nicht nur in dein Herz rein, er sieht all das, was darin ist mit seinem eigenen Herzen. Er schaut also nicht nur abwägend, objektiv, vielleicht sogar kühl. Nein, Gottes Herz ist voller Liebe. David wurde nicht auserwählt, weil er so ein tolles Herz hatte, sondern weil er sich von Gott lieben ließ. Gott schaut genauso in dein Herz rein und möchte dich lieben? Darf er?

Lebe von dieser Liebe Gottes, mit der er in dein Leben reinschaut! Und: Schaue auch Menschen in deiner Umgegend mit dieser Liebe Gottes an, auch die, die so komisch aussehen und riechen und über die man so komisch redet… Gottes Herz voller Liebe schaut auch in ihr Herz rein…

Drei konkrete Fragen an dich persönlich:

    • Was sieht Gott, wenn er in dein Herz hineinschaut?
    • Darf Gott dich lieben, auch wenn es in deinem Herzen so viel Chaos gibt?
    • Wie schnell ordnest du andere Menschen ein und vergisst dieses Herz voller Liebe, das Gott für sie hat?

3. Echt witzig

Da ich ein alter Computerfreak bin, heute einige Zitate aus der Computerwelt:

„640K sollte genug für jedermann sein“. Bill Gates, 1981

„Computer der Zukunft werden nicht mehr als 1.5 Tonnen wiegen“. Popular Mechanics, forecasting the relentless march of science, 1949

„Aber für was ist das gut?“. Ingenieur vom Advanced ComputingSystems Division of IBM, 1968, zum Microchip

„Ich denke, daß es einen Weltmarkt für vielleicht fünf Computer gibt „. Thomas Watson, Vorsitzender von IBM, 1943

„Ich habe die Länge und Breite dieses Landes bereist und mit den besten Leuten geredet, und ich kann Ihnen versichern, daß Datenverarbeitung ein Tick ist, welcher dieses Jahr nicht überleben wird“ The editor in charge of business books for Prentice Hall, 1957

„Es gibt keinen Grund, warum irgend jemand einen Computer in seinem Haus wollen würde „. Ken Olson, Präsident, Vorsitzender und Gründer von Digital Equipment Corp., 1977

„Also gingen wir zu Atari und sagten, ‚Hey, wir haben dieses erstaunliche Ding sogar aus einigen Ihrer einigen Teile zusammengebaut, was halten Sie davon, uns zu finanzieren? Oder wir geben es Ihnen. Wir wollten es einfach tun. Zahlen Sie unser Gehalt, wir kommen und arbeiten für Sie‘. Und Sie sagten, ‚Nein‘. Dann gingen wir zu Hewlett-Packard, und sie sagten, ‚Hey, wir brauchen Sie nicht, Sie haben das College noch nicht abgeschlossen‘ „. Apple Computer Inc. Gründer Steve Jobs über seine Versuche, Atari und H-P an seinem und Steve Wozniak Personal Computer zu interessieren.“

4. Aus der Praxis für die Praxis

Der heutige Link-Hinweis kommt von Stefan Wagner aus Schwabach (wer ebenfalls gute Links hat – einfach mailen!):
http://fuenf.scm-digital.net/show.sxp/5929.html?&cut_pos=1
Ein Artikel, in dem (fast) alles über Jesus steht und der zum Weiterdenken und Weiterleiten einlädt…


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