Hi,
wie läufts bei dir mit dem Bibellesen? Sich das vorzunehmen und es dann auch zu machen – das ist gar nicht so einfach. Deshalb lese ich momentan die Jahresbibel – in 365 Tagen durch die Bibel. Da hat man ein gutes Ziel vor Augen. Leider schaff ich nur ca. 2x in der Woche zu lesen. Naja – dann dauerts wohl 3 Jahre bis ich durch bin 😉

Wie dem auch sei – ich hab vor kurzem in der Jahresbibel was gelesen, was mich total erschreckt hat – aber dazu unten mehr …

Ich wünsch dir, dass Gott dir im Lesen der Bibel, im Gebet und im ganz normalen Alltag begegnet!

Dein
Stephan

1. Ein Wort zur Ermutigung

Das Blut, das sein Sohn Jesus Christus für uns vergossen hat, befreit uns von aller Schuld. (Joh. 1,7)

2. Blut

Gott sagt in Jes. 63:3: „Ja, ich habe in einer Kelter* gestanden. Allein musste ich sie treten, niemand half mir. In meinem Zorn habe ich die Völker zerstampft. Ihr Blut spritzte auf meine Kleider, alles ist damit besudelt.“
*Eine Kelter ist ein großer Holzbehälter, in dem normalerweise Weintrauben zertreten werden, um Traubensaft bzw. Wein zu bekommen.

Ich weiß nicht, wie es dir geht mit alttestamentlichen Texten. Aber die sind manchmal ganz schön brutal. Da begegnet mir ein Gott voller Zorn, der Menschen tötet und Gottlose umbringt. Aber diese Stelle in Jes. 63 hat mich besonders geschockt.

Was ist denn da los? Was ist denn das für ein Rache-Gott? Vor einem Gott, der Menschen zerstampft, so dass ihr Blut an seine Kleider spritzt – vor dem kann ich mich nur noch fürchten, verstecken – vor dem muss ich vor Angst zittern!
Und ich habe Gott gefragt: „Warum bist du so zornig – warum bist du so grausam? Wie kann ich an dich glauben, wenn du so brutal bist? Bist du überhaupt noch der liebende Vater, der sein Kind über alles liebt?“
Und Stück für Stück steigt ein furchtbarer Gedanke in mir hoch: Gott ist wirklich der gerechte Gott. Er bestraft Menschen, die an der Sünde fest halten. Er – der absolut Reine – zerstört alles, was unrein ist, alles, was sündig und egoistisch ist.
Und eigentlich müsste auch ich in dieser Kelter liegen und Gott zerstampft mich und mein Blut spritzt an seine Kleider. Gott ist gerecht – er kann keine Sünde dulden. So sagt es die Bibel.

Als ich so im Gespräch mit Gott bin, erscheint vor meinem inneren Auge ein Bild: Jesus – der Gekreuzigte.
Es war sein Blut, das gespritzt ist, als er von den Römern ausgepeitscht wurde.
Es war sein Blut, das über die Stirn lief, als er die Dornenkrone auf den Kopf gepresst bekam.
Es war sein Blut, das an das Gewand des Legionärs spritzte, als er mit seiner Lanze in die Seite Jesu stieß.

Gott selbst hat die Strafe auf sich genommen. Gott hat seinen heiligen Zorn an sich selbst – an seinem Sohn – ausgelassen. Sein Blut ist gespritzt – und nicht meines.

Das ist einfach unbegreifbar und bringt mich dazu, auf die Knie zu fallen vor diesem Gott, der gerecht ist – und sich selbst kreuzigen lässt. Ein liebender Vater, der sich für sein Kind umbringen lässt.

Ich checks nicht – und ich werd’s auch nie verstehen – aber so ist Gott.

Eine Frage persönlich an dich:
Wie siehst du Gott?
Wie sieht dein Bild von Gott aus?
An welcher Stelle musst du dein Bild von Gott verändern?
Du kannst jetzt mit deinem liebenden Vater und gerechten Richter reden. Er wartet darauf.

3. Aus der Praxis für die Praxis

„Wie bereite ich eine Bibelarbeit vor?“ – wer zu dieser Frage mehr wissen will und dazu Infos und Ideen sucht, der kann sich unter http://www.ec-bayern.de/index.php?id=781 das Konzept zum Thema runterladen. Unter diesem Link gibt es auch noch einige andere interessante Themen und Predigten.

4. Echt witzig

Diese Original-Zitate von Versicherungskunden wurden von der deutschen Versicherungsgesellschaft gesammelt. Der Fußgänger hatte anscheinend keine Ahnung, in welche Richtung er gehen sollte, und so überfuhr ich ihn. Der andere Wagen war absolut unsichtbar, und dann verschwand er. Nachdem ich vierzig Jahre gefahren war, schlief ich am Lenkrad ein. Als ich auf die Bremse treten wollte, war diese nicht da. Mein Auto fuhr einfach geradeaus, was in einer Kurve allgemein zum Verlassen der Straße führt. Dann brannte plötzlich der Weihnachtsbaum. Die Flammen griffen auf den Vorhang über. Mein Mann konnte aber nicht löschen, weil er wie ein Verrückter nur die Hausrat-Versicherungsnummer suchte. Alle Rechnungen, die ich erhalte, bezahle ich niemals sofort, da mir dazu einfach das Geld fehlt. Die Rechnungen werden vielmehr in eine große Trommel geschüttet, aus der ich am Anfang jeden Monats drei Rechnungen mit verbunden Augen herausziehe. Diese Rechnungen bezahle ich dann sofort. Ich bitte Sie zu warten, bis das große Los Sie getroffen hat.


Stephan Münch

Stephan Münch

Ich bin verheiratet, hab vier geniale Kinder. Meine Frau und ich leiten gemeinsam die Jahresbibelschule Lebenstraum. www.dein-lebenstraum.com

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