Hallo!

Als Teenager geht man durch manche schwierige Zeiten – und wir als Jugendleiter begleiten sie darin.
Das ist manchmal ganz schön herausfordernd für Jugendleiter und Teenager – aber es lohnt sich!

Ein Plädoyer für die Hoffnung – von Ingmar Wendland

Wir wünschen euch eine gesegnete Woche – Gottes Geist und viel Hoffnung!
Euer 
Stephan + Heiko

1. Ein Wort zur Ermutigung

Hoffnung, die sich verzögert, ängstet das Herz; wenn aber kommt, was man begehrt, das ist ein Baum des Lebens. 
(Sprüche 13,12)

2. Hoffnung vermitteln

Das Teenie-Alter von 13 bis 19 ist eine Zeit, in der sich viel verändert: Der Körper, das Denken, die Interessen, der Glaube, die Beziehung zu den Eltern … Unglaublich, wie viel es da zu verarbeiten gibt. Dazu gehören auch Depri-Zeiten, in denen Teens gar nicht konkret sagen können, was sie niederdrückt. Umso besser, in dieser Zeit eine vitale Jugendarbeit zu haben, in der man angenommen wird, Spaß hat, Tiefgang erlebt und Hoffnung vermittelt bekommt.
Ja genau, Hoffnung! Als Jugendleiter kann ich nicht die Probleme meiner Teens lösen, aber ihnen konkret vermitteln: „Jesus geht mit dir da durch“, und: „das ist nur eine Phase, das wird sich verändern“.
Das ist mehr als nur billiger Trost, wie Psychologen der Uni Harvard jetzt festgestellt haben.* In einem Test mit Teens, die „traurig sind oder sich öfter als andere Sorgen machen“ haben sie festgestellt: Allein die Information, dass die menschliche Persönlichkeit wandelbar und unser Gehirn formbar ist, hat zu einer Besserung ihres Zustandes beigetragen. Und zwar noch mehr als die Ermutigung häufiger die eigenen Gefühle auszudrücken.
Es ist bemerkenswert, wie viel eine hoffnungsvolle Perspektive bewirken kann: „Wenn du dich unsicher, schüchtern, ängstlich, hilflos, ungeschickt, usw. fühlst, dann muss das nicht den Rest deines Lebens so bleiben!“
Ich für mich kann ganz viel Positives in meiner Persönlichkeit auf meine Entwicklungsmöglichkeiten als Teenie in der Jugendarbeit zurückführen und bin im Nachhinein sehr dankbar für diese Zeit. „Hoffnung, die sich verzögert, ängstet das Herz; wenn aber kommt, was man begehrt, das ist ein Baum des Lebens.“ – Das habe ich erlebt und gebe es gerne weiter.
(von Ingmar Wendland)

*Quelle: Joachim Retzbach: Veränderung macht Mut. In der Zeitschrift: Spektrum. Gehirn und Geist, Ausgabe 5, 2018.

3. Tipp für die Praxis

Ladet doch immer wieder Leute unterschiedlichen Alters aus eurer Gemeinde in die Jugendarbeit ein. Nicht, dass sie euch eine Predigt halten sollen, sondern bereitet eine „Talkshow“ vor: Als Moderatoren habt ihr Fragen zu Lebens- und Glaubensgeschichte der Personen vorbereitet, aber auch die Teens sollen offen fragen dürfen. Regel: Es darf alles gefragt werden, es muss nicht alles beantwortet werden. Das eine oder andere Spielchen sorgt für Abwechslung 😉

4. Echt witzig

Sitzen zwei Pickel nebeneinander. 
Fragt der eine: „Wo ist denn deine Freundin?“ 
Antwortet der andere: „Abgekratzt!“

5. Copyright

Die Jugendleitermail das Jugendleiternetz sind ein kostenloses Angebot für Mitarbeiter in der Jugend- und Gemeindearbeit – erstellt von Lebenstraum – Jahr der Orientierung (www.dein-lebenstraum.com) und der Ev. Hochschule Tabor / Marburg (www.eh-tabor.de)


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