Hallo!

aktuell läuft ja die Fußball-WM. Da gibts ne Menge Emotionen vor dem Bildschirm: Freude, Trauer, Wut, Enttäuschung.
Momentan überwiegt mehr die Enttäuschung …
Aber was machen wir mit unseren Emotionen im Alltag?
Wie gehen wir damit um, wenn Menschen uns „anpieksen“ oder herausfordern?
Ein paar Gedanken dazu von Felix Padur. Er ist Jugendpastor in Ansbach. Wir wünschen dir Gottes fetten Segen – und der deutschen 11 am Samstag viel Erfolg!
Dein
Heiko und Stephan

P.S. Ich (Stephan) bin gerade in Spanien auf Missionseinsatz mit den Lebenstraum-Teilnehmern.
Von daher die Jugendleitermail schon am Montag 🙂

1. Ein Wort zum Nachdenken

Mehr als alles, was man sonst bewahrt, behüte dein Herz! Denn in ihm entspringt die Quelle des Lebens.
Sprüche 4:23

2. Emotionen die aufwühlen

Die letzten Wochen mache ich mir immer wieder Gedanken über Emotionen. Dinge die mich aufwühlen, bewegen, nerven, verärgern, animieren, motivieren und fertig machen.
Und es gibt dann so Momente in denen ich darüber nachdenke warum etwas passiert.Oft hat es bei mir mit Anforderungen anderer Menschen zu tun. Von Leitern, Vorgesetzten, Bossen, Eltern die das Beste für ihr Kind wollen usw.
Und ich bin dann so der Typ von Mensch, der auf jeden dieser Menschen und ihre Anforderungen und Kritiken und Loblieder einzugehen.

Kennst du das?

Ich kenne es sehr gut und merke, das ist nicht gesund. Es ist sogar ziemlich ungesund und zerstört.

Vor einigen Wochen habe ich das Lied „King of Anything“ von Bearthoot kennengelernt. Hier der englische Text, den Deutschen könnt ihr euch im Internet genauer ansehen:

But I’m not close to perfect
I’m not close to sane
I’m not the one to worship
And I’m not the one to blame
But you made up your mind
And put me on your stage
Just take it all back
I’m not the king of anything

Der Sänger zieht einen Strich. Er sagt: Leute ist bin nicht perfekt, ich bin nicht heilig.
Ich soll nicht angebetet werden und ich bin nicht derjenige, der an allem Schuld ist.
Hört auf damit.

Mich bewegt dieser Text und bringt mich zum Nachdenken.
Und ich versuche mich selber zu schützen um immer weniger in solche Situationen zu kommen.

Indem ich auf mein Herz achte.
Indem ich beobachte: was lasse ich nah an mich dran und was nicht.
Welchen Schuh ziehe ich mir an und welchen werfe ich gleich weg.

Ich finde es ist eine Gratwanderung.
Aber es lohnt sich sie zu gehen.

In Sprüche 4, Vers 23 entdecke ich
“Mehr als alles, was man sonst bewahrt, behüte dein Herz! Denn in ihm entspringt die Quelle des Lebens..”

Und genau das möchte ich versuchen.
Weil ich mich damit selbst schütze.

Und ich damit Leben entdecke, dass ich in Gottes Hand selber gehen kann und nicht durch andere Menschen getrieben oder gefordert werde.

Pass auf dein Herz auf, in ihnen entsteht deine Motivation, dein Denken, dein Lenken, dein Frust und auch deine Liebe zu Gott.

(Felix Padur)

3. Ein Tipp für die Praxis

Was lässt du in deinen Kopf rein? Und was nicht?
Hast du da schon einmal drüber nachgedacht?Wem gibst du die Erlaubnis in dein Herz zu sprechen und wem nicht?

Es lohnt sich darüber nachzudenken.

4. Echt witzig

Nach dem 0:1 gegen Mexiko schimpft der Bundestrainer in der Kabine: „Wann kriege ich endlich was Ordentliches von euch zu sehen?“
„Meldet sich einer: Heute Abend im Werbefernsehen – da stelle ich den neuen Fruchtjoghurt vor!“

5. Copyright

Die Jugendleitermail das Jugendleiternetz sind ein kostenloses Angebot für Mitarbeiter in der Jugend- und Gemeindearbeit – erstellt von Stephan Münch / Orientierungsjahr Lebenstraum (www.dein-lebenstraum.com) und Heiko Metz / Ev. Hochschule Tabor in Marburg (www.eh-tabor.de)


0 Comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wir verwenden für unsere Seite Cookies (z.B. Google Analytics). Falls du das nicht möchtest, kannst du dich hier austragen. Hier klicken um dich auszutragen.