Hey!

als Leiter in einer Gruppe oder Verantwortlicher in der Gemeinde ist es eine wichtige Frage, ob wir uns in unserem Charakter weiter entwickeln. Auch wenn ich bei Lebenstraum viel mit jungen Menschen arbeite – damit ihre Persönlichkeit sich entfaltet – muss ich mir auch selbst die Frage stellen: „Hab ich mich in den letzten 2-3 Jahren persönlich verändert? Hab ich meinen Charakter von Gott schleifen lassen?“
Um diese Frage geht’s heute in der JLM.

Ich wünsch dir eine gesegnete Rest-Woche – bleib auf dem Weg, den Gott dir zeigt!
Liebe Grüße auch von Heiko 🙂
Dein 
Stephan

1. Ein Wort zum Nachdenken

In der Gemeinde von Lystra und Ikonion war Timotheus als zuverlässig bekannt und geschätzt. 
Apg. 16,2

2. Young leader – was wir vom jungen Timotheus lernen können (2)

Arbeite ich an meinem Charakter?
Wenn wir uns den jungen Timotheus anschauen, fällt uns eine weitere Frage ins Auge: „Arbeite ich an meinem Charakter?“ Bin ich bereit, mich von Gott verändern zu lassen? 
Timotheus war bereit dazu. Timotheus war ein junger Mann – vielleicht 20 Jahre alt. Vielleicht sogar etwas jünger. Und es gab ja zu allen Zeiten durchaus junge Erwachsene, die nicht gerade als zuverlässig bekannt sind. Aber bei Timotheus war es anders. Er war geschätzt und ein junger Mann, auf den man sich verlassen konnte. Ein junger Mann mit Charakter, der bereit war, sich von Gott gestalten zu lassen. 
Er war bereit, sich wie einen Rohdiamanten schleifen zu lassen. Und das ist nicht immer einfach – sich schleifen zu lassen? Sind wir auch bereit dazu – mit 15 – 20 – 30 oder 40 Jahren?

Ich hab mal eine ältere Frau kennen gelernt – die war wirklich fröhlich, unverkrampft, liebevoll – sie hatte einen tiefen Glauben. Eine Frau des Gebets. Wenn sie in einen Raum hineinkam, dann veränderte sich die Atmosphäre im Raum, weil sie dankbar, ungezwungen und einfach da war. 
Aber sie hatte in ihrem Leben auch vieles Schwere mitmachen müssen. Sie musste erleben, wie eines ihrer Kinder zum Spielen rausging und am Abend nicht nach Hause kam. Als sie nach ihm suchten, fanden sie es tot im Straßengraben liegen. Kein Mensch weiß, was passiert war. Trotz dieses Erlebnisses, war sie zu der Frau geworden, die ich kennenlernen durfte. Unglaublich – wie war das geschehen? Gott hat sie offensichtlich geschliffen wie einen Diamanten, heftig geschliffen und hat aus ihr einen der echtesten und strahlendsten Menschen gemacht, die ich jemals kennenlernen durfte. Inzwischen ist diese Frau gestorben – und darf an dem Ziel sein, auf das sie immer hingelebt hat. Und sie kann jetzt ihren Sohn wiedersehen.

Was wir hier vom Timotheus lernen können ist: Sich von Gott schleifen zu lassen. Es geht nicht darum, perfekt zu sein – sondern die Frage ist: Bist du bereit sind zur Veränderung?

(Stephan Münch)

3. Eine Frage an dich persönlich

Denke mal zurück an dein eigenes Leben: Wo hat Gott dich geschliffen, unsanft und vielleicht richtig schmerzhaft? Und was hat du daraus gelernt? Wie hat sich dein Glaube dadurch verändert?

4. Echt witzig

Jenny und Marc sitzen auf einer Parkbank. Erwartungsvoll flüstert sie ihm ins Ohr: »Sag mir doch was 
Süßes.« Darauf er: »Nutella«.

5. Copyright

Die Jugendleitermail das Jugendleiternetz sind ein kostenloses Angebot für Mitarbeiter in der Jugend- und Gemeindearbeit – erstellt von Stephan Münch / Orientierungsjahr Lebenstraum (www.dein-lebenstraum.com) und Heiko Metz / Ev. Hochschule Tabor in Marburg (www.eh-tabor.de)


Stephan Münch

Ich bin verheiratet, hab vier geniale Kinder. Meine Frau und ich leiten gemeinsam das Orientierungsjahr Lebenstraum. www.dein-lebenstraum.com

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