HALLO,

und herzlich willkommen in 2019!

Schön, dass du auch in diesem Jahr dabei bist und die Jugendleitermail dich ein wenig begleiten darf – als Mensch, als Christ und als Mitarbeitende(r). Das freut uns sehr!

Hast du schöne, friedliche Weihnachtstage hinter dir? Oder gab es Stress wegen falscher Geschenke, Tante Henriettes Bemerkungen zur Weihnachtsgans deiner Mutter, den politischen Ansichten von Onkel Gustav und dem Coming Out einer deiner Cousinen? Vielleicht waren die Weihnachtstage auch einfach nur vollgepackt mit Essen, Besuch(en) und Geschenkbergen?

Wie dem auch sei. Das neue Jahr hat begonnen wenn es nach der Jahreslosung geht, wird es ein friedliches Jahr. Wäre das nicht schön? Wir wünschen es dir und uns auf jeden Fall.

Dein

Stephan und Heiko

EIN WORT ZUR ERMUTIGUNG

Suche Frieden und jage ihm nach!

Psalm 34,15

SUCHE FRIEDEN

Friede

„Bloß keinen Zank
und keinen Streit!“
Das heißt auf englisch
ganz einfach
PEACE
und auf französisch
PAIX
und auf russisch
MIR
und auf hebräisch
SHALOM
und auf deutsch
FRIEDE
oder:
„Du, komm,
lass uns
zusammen spielen,
zusammen sprechen,
zusammen singen,
zusammen essen,
zusammen trinken
und zusammen
leben,
damit wir
leben.“

(Josef Reding)

Die Jahreslosung 2019 fordert uns auf, den Frieden zu suchen, ja ihm sogar nachzujagen. Shalom, das hebr. Wort für Frieden meint dabei in umfassendes Wohlergehen auf allen Ebenen meines Lebens und meines Umfelds. Absoluter Frieden mit mir, anderen, meiner Umwelt – bezogen auf Körper, Psyche, Soziales, Gesellschaftliches, Geistiges und Geistliches.

So einen Frieden kann es nur mit, in und durch Gott geben. Wir selber können Shalom nicht machen, organisieren, herstellen – er wird uns von Gott geschenkt. Weil Gott uns Versöhnung schenkt – mit uns selbst und allen um uns herum. Weil Gott der Garant dafür ist, dass Gnade, Liebe und Gerechtigkeit das letzte Wort haben, dass Hoffnung berechtigt und Dankbarkeit mehr als angebracht ist. Weil Gott uns mitreißt, uns nicht bei uns selbst stehen lässt – sondern seine Liebe durch uns zu anderen fließen und unser Umfeld verändern will.

Suche Frieden, jage ihm nach.
D.h. also: Bleib dran an Gott.
Vertraue ihm, dass er nichts als Shalom für die Welt, deine Stadt, deine Gemeinde, deine Gruppe, deine Familie, für dich und deine Feinde im Sinn hat.
Pack mit an. Investiere in den Shalom deiner Umgebung und der Welt – der Menschen nah und fern.

Wäre das nicht der Hammer, wenn das das Motto aller Christen in 2019 würde? Wie gerne würde ich in so einer Welt leben!

PRAXISTIPPS FÜR EIN FRIEDEN-SCHAFFENDES JAHR

Wie lässt sich dieser Frieden suchen, wie kann ich ihm nachjagen?

Vielleicht, in dem du Hoffnung stiftest, wo Sinnlosigkeit und Verzweiflung herrschen?!

Vielleicht, in dem du Liebe schenkst, wo Egoismus, Gleichgültigkeit und Hass an der Tagesordnung ist?!

Vielleicht, in dem du teilst, wo Gier regiert und Menschen unterdrückt werden?!

Vielleicht, in dem du Gottes Sicht auf den Menschen laut sagst, wo Enttäuschung, Minderwertigkeitsgefühle und Versagensängste an der Macht sind?!

Vielleicht, in dem du für Gerechtigkeit eintrittst, wo Not, Unrecht und Machtmissbrauch triumphieren wollen?!

Vielleicht, in dem du begeistert vom Leben singst, wo Krankheit, Leid und Tod auftauchen?!

Vielleicht, in dem du Interesse am anderen zeigst und verstehen willst, wo Streit, Abgrenzung und Fronten entstehen?!

Ganz sicher, in dem du dir eingestehst: „Zu all dem, bin ich selber viel zu schwach – auch wenn ich diesen Frieden finden, verwirklichen und erleben würde. Aber Du Gott, du bist ein Gott, der umfassenden Frieden für die ganze Welt nicht nur möchte – du kannst ihn schenken. Herr, ich will 2019 den Frieden suchen und ihm nachjagen – und wünsche  mir, dass du uns allen diesen Frieden zusprichst, der höher und weiter ist, als alles, was wir denken und machen können.“

(Heiko)

PS: Vielleicht helfen dir ja auch die „27 kleinen Lebensregeln“ von John R. Mott aus der Jugendleitermail 484 weiter, um dem Frieden nachzujagen?

ECHT WITZIG

„Die Silvesterraketen, die ich bei dir gekauft habe, funktionieren alle nicht!“

„Komisch, ich hab sie doch extra alle vorher noch mal getestet.“


Heiko Metz

Heiko Metz

war Jugendpastor, Landesreferent für die Arbeit mit Kindern und hat eine Kinderfreizeiteinrichtung für benachteiligte Kinder in einer deutschen Großstadt geleitet. Er engagiert sich bei Compassion als Gemeindereferent und ist Lehrbeauftragter für Gemeindepädagogik/ Arbeit mit Kindern und Jugendlichen an der Evangelischen Hochschule TABOR. Er liebt Kaffee, Jaguare (zum Fahren, nicht unbedingt die Tiere), Bücher, Eis, Single Malt Whisky und staunt immer wieder neu über Gottes Liebe zu den Kindern dieser Welt.

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