Moin!

Bevor es losgeht mit der Jugendleitermail – nimm dir doch einfach einmal einen stillen Moment. Wo kannst du Gott aktuell entdecken – in deinem Leben, deinem Tag, in dir?
Und jetzt viel Spaß beim Lesen der Jugendleitermail!

Dein Stephan und Heiko

Wort zur Ermutigung:

Ich schäme mich der Guten Nachricht nicht: es ist eine Kraft Gottes, die jeden rettet, der daran glaubt.“ (Röm 1,16)

Wer ist hier wem peinlich?

Vielleicht kennst du das Gefühl ja auch. Nicht, dass ich sage, dass du Grund dazu hättest. Aber ich habe einmal gelesen, dass dieses Gefühl zu den elementaren Verhaltensweisen des Menschen gehört.

Also: Vielleicht kennst du ja dieses Gefühl. Du kannst sie nicht verleugnen. Sie sind ja deine Eltern, deine Freunde oder Geschwister. Ihr gehört zusammen. Und dummerweise weiß das jeder. Und wer es nicht weiß, der sieht es euch sofort an. „Manno, die sind aber auch sowas von Peinlich! Echt zum schämen.“ Am liebsten würdest du dir eine Pudelmütze komplett über den Kopf ziehen, auch wenn es 30° im Schatten hat. Das wär weniger peinlich als, als einer von ‚denen‘ erkannt zu werden.

Ich kenne das Gefühl. Schließlich habe auch ich Familie. 😉 Dumm gelaufen! Das miese ist, man kann nichts dagegen tun. Und auch wenn man nichts dazu getan hat, fällt die Peinlichkeit, der anderen auch auf mich zurück. Die Menschen sind, wie sie sind.

So hat Gott uns nun mal gemacht. Und wenn sich die Menschen dämlich benehmen, dann kann das für ihn ganz schön peinlich sein. So peinlich, dass er es bereuen könnte ihnen eine ganze Welt geschenkt zu haben. Eine riesen Sintflut hat die ganze menschliche Peinlichkeit weggespült. Die ganze? Nein. Ganz oben auf einem Berg hat er ein großes Schiff mit einigen Menschen gerettet, um mit ihnen neu anzufangen. Und das obwohl er wusste, dass es nicht lange dauern würde bis er sich wieder für sie schämen müsste. Und obwohl er das weiß, verspricht er, sich nichts daraus zu machen: „Ihr seid peinlich? Vielleicht. Aber wenn ich mich jedes Mal dafür schämen müsste, wenn ihr peinlich seid, dann hätte ich ja gar nichts anderes mehr zu tun. 😉

Also: ‚So lange die Erde besteht, sollen nicht aufhören Aussaat und Ernte, Kälte und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht‘ (1. Mose 8,22). Eure peinlichen Aktionen und meine Rettung daraus. Ich stell mich einfach zu euch. Und werde mit euch peinlich. Ganz menschlich. Damit ihr euch nicht mehr vor mir schämen müsst. Das ist die Gute Nachricht! Und Paulus hat das verstanden. Gott ist keine menschliche Aktion zu peinlich, als dass er sich von ihr distanzieren müsste.

Der Glaube daran mag dem einen oder anderen ziemlich peinlich erscheinen, ist er doch so voller Peinlichkeiten. Paulus sagt: „ich schäme mich der Guten Nachricht nicht: es ist eine Kraft Gottes, die jeden rettet, der daran glaubt.“ (Röm 1,16) Ich bin manchmal peinlich. Und Gott ist auch noch stolz auf mich. Und darauf bin ich stolz, auch wenn es manchmal peinlich ist!

Zum Schluss ein Witz:

Kommt Fritzchen am letzten Schultag nach Hause: „Papa, schau dir bitte mal dieses Zeugnis an.“
Vater: „Das ist ja unter aller Sau, schämst du dich nicht dafür?“
Fritzchen: „Wieso ich? Das habe ich auf dem Dachboden gefunden. Es ist ein Altes von dir.“


1 Comment

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Benian · 14. April 2019 at 13:46

Erster.

Vielen Dank für diese JLM. Klingt ein wenig danach als wäre das Wort „Sünde“ durch „peinlich“ ersetzt worden 😉 Ist sehr locker und flockig geschrieben. Der Witz war lustig UND sogar zum Thema passend und das ist schon ziemlich nice!

Jesus ist für unsere Sünde ääähh Peinlichkeit gestorben! Halleluja!

Ganz viele Liebe Grüße und Segen,
wir freuen uns auf die nächste JLM!!!

J – Junge
L – lebendige
M – Mütter

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