Moin –

manchmal hat man ja das Gefühl, dass die Zeit einem nur so zwischen den Fingern verrinnt. Kennst du das?
Wenn ich an Ostern zurückdenke, weiß ich: Das ist noch nicht lange her. Aber gefühlt liegt es schon fast ewig zurück – so viel ist dazwischen in meinem Leben passiert.
Trotzdem begleitet mich ein Gedanke seit Ostern – und den möchte ich heute gern mit dir teilen.
Wir wünschen Dir eine DANKbare Woche – Dein Stephan & Heiko

Ein Vers zur Ermutigung

Wie kann ich dem Herrn jemals danken für alles Gute, was er an mir getan hat?

Psalm 116,12 (NGÜ)

DANKhoch3

Der EC Bayern hat auf der Osterkonferenz in Gunzenhausen in diesem Jahr sein 100jähriges Jubiläum gefeiert. Einhundert Jahre christliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen unter dem Motto „Entschieden für Christus“ – das ist schon echt ein Grund zu feiern, sich zu erinnern, in die Zukunft zu blicken und vor allem: um DANKbar zu sein.
Ich hatte Glück und konnte – als ehemaliger Jungscharreferent im Verband – mitfeiern.
Samuel Haubner (1. Vorsitzender im EC Bayern) hat in seinem Impuls etwas gesagt, das mich seitdem immer wieder ermutigt hat (DANKe Samuel!) – vielleicht ermutigt es dich ja auch?!

Wer ein Jubiläum feiert, der schaut natürlich zurück, sieht, was Gott in der Geschichte bisher alles an Wundern getan und Segen geschenkt hat und kann kaum anders als DANKbar zu sein. Aber warum tut man das nur zu Jubiläen, am Jahresende o.ä.? Immer wieder mal zurück zu blicken und zu merken: Gott schreibt mit meiner Gemeinde, meiner Gruppe, unserem Mitarbeiterteam und auch mit mir ganz konkret wirklich eine Segensgeschichte, ist bei uns und begleitet uns – das tut immer wieder richtig gut. Das ermutigt, gibt Motivation und Kraft.
Wann hast du das letzte Mal auf eure/ deine Segensgeschichte zurückgeschaut und DANKE gesagt?

Wenn ich schon dabei bin, stelle ich fest, dass Gott ja nicht nur in der Vergangenheit handelt, sondern auch jetzt gerade. Egal wie es in meiner Gemeinde gerade aus meiner Sicht läuft. Egal, welche Schwierigkeiten wir in unserer Gruppe gerade zu schultern haben. Wenn ich genau hinschaue, werde ich Dinge sehen, in denen ich Gott am Wirken entdecken kann. Werde merken, dass Gott auch jetzt mit uns und mir unterwegs ist und es kaum etwas Besseres geben kann. Auch darüber kann ich ziemlich DANKbar werden – und ermutigt, als MitarbeiterIn dran zu bleiben, mich reinzuhängen und mit Gott unterwegs zu sein.
Wann hast du dir das letzte Mal Zeit genommen, um Gott in eurer aktuellen Situation am Werk zu sehen und DANKE zu sagen?

Jetzt ist Gottes Geschichte mit uns ja aber nicht mit der Vergangenheit und der Gegenwart erledigt. Gott will uns auch in der Zukunft begleiten. Er will weiter Segensgeschichten schreiben. Menschen gut tun. Frieden stiften, Verletzungen heilen, Menschen in seinem Lob miteinander verbinden und und und. Gott hat etwas ziemlich Gutes vor mit deiner Gemeinde, deiner Gruppe und dir. Da kannst du sicher sein – und ihm heute schon dafür danken, was er in Zukunft tun wird. Diesen Zukunftsblick finde ich unglaublich ermutigend: Gott ist noch lange nicht fertig mit dieser Welt oder mit uns. Er hat noch viel richtig Gutes vor und wir dürfen dabei sein, dürfen dabei mitarbeiten. Ganz konkret.
Wann hast du das letzte Mal in die Zukunft deiner Mitarbeit geblickt und DANKE gesagt für all das Tolle, das Gott noch mit dir und durch dich tun wird?

Egal, wie deine aktuelle Situation aussieht: Wenn du in die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft blickst, wirst du überall Dinge finden, für die du Gott einfach nur DANKbar sein kannst. Das fasziniert mich ziemlich – weil es echt funktioniert.
Probiere doch einfach mal aus!

Jetzt wird’s praktisch

Vielleicht legst du dir (oder ihr gemeinsam als Mitarbeiterteam) ein DANK-Tagebuch an, in das du regelmäßig einen DANKhoch3 hinein schreibst.
– Was ist in den letzten Tagen gewesen? Wo habe ich Gott erlebt? Was macht mich DANKbar?
– Was ist aktuell los? Wo kann ich in unserer Gruppe/ Gemeinde Gott am Werk sehen und ihm dafür DANKen?
– Was entdecke ich beim Blick in die Zukunft? Welche Segensgeschichte bahnt sich heute schon an, die in der Zukunft großartig wird?

Wirklich witzig?!

Ein kleines Kind versucht vergeblich die höherliegende Hausklingel zu erreichen, als der Pfarrer vorbeikommt.
„Soll ich für dich läuten?“
Begeistert nickt der Kleine. Nachdem der Pfarrer geklingelt hat, zupft er ihn aufgeregt am Ärmel:
„Danke – jetzt aber nichts wie weg, bevor jemand kommt und uns erwischt!“ 

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Heiko Metz

Heiko Metz

war Jugendpastor, Landesreferent für die Arbeit mit Kindern und hat eine Kinderfreizeiteinrichtung für benachteiligte Kinder in einer deutschen Großstadt geleitet. Er engagiert sich bei Compassion als Gemeindereferent und ist Lehrbeauftragter für Gemeindepädagogik/ Arbeit mit Kindern und Jugendlichen an der Evangelischen Hochschule TABOR. Er liebt Kaffee, Jaguare (zum Fahren, nicht unbedingt die Tiere), Bücher, Eis, Single Malt Whisky und staunt immer wieder neu über Gottes Liebe zu den Kindern dieser Welt.

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