Hey!

Es lohnt sich mitten im Alltag einfach mal innezuhalten und aufzutanken. Wir wünschen dir, dass diese Jugendleitermail so eine Auftank-Station in deiner Woche ist. Dir Gottes reichen Segen in allem, was du tust – und nicht tust …

Dein Heiko und Stephan

Wort zur Ermutigung:

Mose 28, 16b: [ „Jakob erwachte aus dem Schlaf und rief: ] »Wahrhaftig, der Herr ist an diesem Ort, und ich wusste es nicht!«

Unspektakulär geheimnisvoll!

Wo wohnt Gott? Oder auf Deutsch gesagt: Wo kann ich Gott treffen, erleben, begegnen? Viele Gemeinden und Gemeinschaften geben sich ja große Mühe solche Orte und Räume zu schaffen. Schöne Gottesdienste, Räume der Stille, oder verschiedene Kreise. Meistens sind diese „Orte“ bestimmte Veranstaltungen. Oft sogar sehr gute. Ich bin froh, dass es Menschen gibt, die dies ermöglichen. Und dennoch muss ich zugeben, als „Langjähriger Christ“ mit christlicher Sozialisation frage ich mich immer noch: Wo finde ich Gott?

Ich glaube diese Frage ist eine sehr alte und gleichzeitig sehr aktuelle. Wenn ich in die Bibel schaue stolper ich immer wieder über diese Frage und das Bemühen vieler Menschen solche Orte zu schaffen. Und dann überfällt Gott sie an Orten, die gottverlassenster nicht sein können. Da wo es nicht harmonisch, freundlich und nett ist. Sondern eher hart, trocken und ziemlich chaotisch. Ich habe heute Gott sehr klein aber sehr beeindruckend unerwartet erlebt. Eine atheistische Mitarbeiterin rief mich zu sich und meinte: „Hey Bithja ich hab da was für dich. Sie gab mir einen Stein, den sie im Urlaub fand. Den hab ich gefunden und musste an dich denken. Hab ihn nach Deutschland geschmuggelt.“  Ein kleiner Stein mit einer Maserung wie ein Kreuz lag vor mir. „Tja“ meinte sie, „Gott schmuggelt sich wohl gerne mal irgendwo rein.“ 😉 Darauf war ich gar nicht vorbereitet. „Tatsächlich. Der Herr ist an diesem Ort und ich wusste es nicht!“


Gott schmuggelt sich wohl gerne mal einfach so in unser Leben. Und dann auch noch wo man es nicht erwartet. Mich macht das sehr demütig. Gott begegnet mir oft sehr unspektakulär irgendwo, und irgendwann, wo ich gerade gar nicht mit ihm rechne. Bam! Und schon hat „Frau Pastorin“ etwas von einer Atheistin über Gott gelernt.
Ich liebe das an Gott: Er ist so HERRlich unspektakulär geheimnisvoll. Vielleicht sollten wir öfter mal dorthin gehen wo wir Gott niemals vermuten würden. Da wo es uns zuwider erscheint. Bei Menschen, die so gar keine Ahnung von Gott haben können. Und wir werden überrascht sein, wie Gott alles sein kann. Jenseits unserer eigenen Welt. Und Gott liebt es uns zu überraschen.

Etwas zum Schmunzeln:

Lisa kommt nach der Jungschar nach Hause und berichtet begeistert von ihrer jüngsten Erkenntnis. Mama, Mama. Ich weiß jetzt wo Gott wohnt. Mama: Ja wo wohnt er denn? Lisa: Na im 2. Stock. Mama: Wieso sollte er denn im 2. Stock?  Lisa: Weil wir im 3. Stock wohnen. Mama: Und wie kommst du dann darauf, dass Gott im 2. Stock wohnt? Lisa: Naja der Jungscharleiter hat gebetet: Danke Vater im Himmel, dass du unter uns wohnst.


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