Hallo!

Wie geht’s dir heute so? Manchmal ist es herausfordernd, Mitarbeiter in der Gemeinde zu sein. Wir hoffen, dass die JLM von heute dich ermutigt und dir weiter hilft.

Der Allmächtige segne dich!

Dein Heiko und Stephan

Wort zur Ermutigung:

„Befiehl dem Herrn deine Wege, so wird dein Vorhaben gelingen.“ // Sprüche 16:3

Gott und seine Pläne:

Grundsätzlich finde ich es erst einmal etwas frech davon zu reden, dass wir Gottes Pläne kennen und so. Aber kennt ihr nicht auch diese Momente, in denen du Dinge planst? Und wir genau vorstellst wie es aussieht und zu laufen hat?

Bei den Monatsplänen für die nächsten Jugendgruppenstunden z.B. oder bei den Planungen für die nächste Freizeit. Aber auch in meinem Privatleben, habe ich so oft Momente, in denen ich genau weiß was ich machen möchte und wie es dazu kommen soll. Oder wenn ich anderen Menschen Tipps gebe oder ihr Leben anschaue und denke da müsste sich mal etwas ändern, weiß ich ziemlich oft wie genau das zu laufen hat und beten auch genau für diese exakten Streckenabschnitte.

Ich fühle mich in diesen Momenten nicht wirklich überlegen oder frech, oder wie auch immer. Doch manchmal habe ich dann diese Zeiten, in denen es gefühlt so ist, dass Gott mir mein Leben aus der Vogelperspektive zeigt. Da sitze ich an meinen Schreibtisch und denke ich weiß wie alles zu laufen hat. Auch in den Momenten in denen ich die gleichen Ziele wie Gott habe. Freiheit für Menschen. Dass sie sich entfalten und kennen und lieben lernen usw.

Und ich glaube dagegen hat Gott auch gar nichts. Ich bin davon überzeugt, dass er es liebt, wenn unser Herz mit seinem Herz in einem Takt schlägt und seine Wünsche für den Menschen unsere Wünsche sind. Wenn seine Pläne unsere Pläne sind. Wo es etwas schwierig wird, ist wenn wir im vorschreiben wie er es zu tun hat. Wie so die nächsten Monate laufen sollten, damit das hier auch alles klappt. Wie die Teilnehmer sich zu verhalten haben, damit sie nachher auch Jesus kennenlernen usw.

Gerade lernen ich viel vom Volk Israel, wie es im Alten Testament beschrieben wird. Gott verspricht seinem Volk immer wieder, dass er sie in ihr Land bringen wird. Immer wieder bekommen sie diese Zusage. Egal wie sie sich vorgestellt haben, dass es passiert, ich bin davon überzeugt, dass keiner der Israeliten den Weg so angedacht hatte, wie Gott ihn am Ende gegangen ist. Erst kommt das „Nachsitzen“ in der Wüste und dann kommt Jericho.

Lese dir die Geschichte in Josua 2 und 6 einmal durch.

Am Anfang redet Gott durch eine Prostituierte zu den israelitischen Spionen und zeigt ihnen: Jericho ist so gut wie eingenommen, hier haben alle Angst vor euch. Und dann sucht sich Gott eine Eroberungsmethode aus, auf die keiner der Krieger gekommen wäre: Lobpreis + Gebet. Beides war bestimmt nicht in der morgendlichen Stillen Zeit der Israeliten inbegriffen gewesen.

Es sind zwei komplett quere Gedanken. Eine unreine Frau und Gebet anstatt Rammbock. Gott kann doch nicht…. oder? Er wird doch nicht wirklich … oder? Doch. Ich glaube, ich vermute doch.

Gott geht Wege, die ich ihm von Anfang an nicht vorgeschlagen habe. Ich habe sie nicht einmal ansatzweise angedacht. Aber er geht sie.

Das jetzt so in der Bibel zu lesen, finde ich spannend und irgend wie beeindruckend zu beobachten. Das aber in meinem Alltag zu erleben, finde ich dann eher störend. Weil, eigentlich war das anderes angedacht. Eigentlich hatten das Gott und ich doch anders geplant. Oder nicht? Oder vielleicht doch nur ich allein?

Spannend finde ich, dass Gott sich an seine Versprechen hält. Sein Ziel ist erreicht. Sein Ziel erreicht er immer.

Vielleicht aber auf einen anderen Weg, als wir ihm den vorschlagen.

Tipps für die Praxis:

Vielleicht bist du gerade dabei deine Pläne für die nächsten Wochen und Monate für deine Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu machen.

Bist du bereit dich von Gott unterbrechen zu lassen?

Seid ihr euch als Team dem Ziel bewusst?

Baut ihr manchmal auch Denk und Stille-Zeiten in eure Planungen mit ein um Gott zu euch sprechen zu lassen?

Wie reagierst du auf Unterbrechungen und andere Wegmöglichkeiten Gottes? Ich versuche gerade eine Mischung aus „Ich muss nicht alles bis aufs Ende planen“ und „Ich reagiere gelassen und nicht sauer und genervt auf Gottes Unterbrechungen“.

Etwas zum Schmunzeln:

Chuck Norris hat einen Plan für den Brexit.


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