Hey!

Auch heute wollen wir dir die Jugendleitermail zukommen lassen. Wir wünschen uns, dass du in Höhen und Tiefen dran bleibst und Gottes Wirken und seinen Segen spürst.

Gott segne dich!

Dein Heiko und Stephan

….

Wort zur Ermutigung:

„Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber sein Leben dabei verliert? Was kann ein Mensch einsetzen, um sein Leben dafür einzutauschen?“ (Basisbibel)

Ein Stück Himmel bitte!

Ich sitze an meinem Schreibtisch und fange langsam aber sicher an, geistig zu hyperventilieren. Es ist Donnerstag, mein Terminkalender ist voll und alles was ich mir so für die Predigt überlegt habe, macht auf einmal keinen Sinn mehr. Gestern hat es doch noch so gut geklungen…in meinem Kopf. Aber was da jetzt nachhallt ist irgendwie alles gequirlter Baby Brei. Trotzig mach ich meine Amazon Wunschliste auf. Überhaupt, was soll ich mir Mühe geben, nur damit am Ende kaum jemand da ist. Und der Rest zu müde zum zuhören. Nichts auf meiner Wunschliste könnte mich gerade glücklich machen. Ich klicke Amazon wieder weg. Geknickt, irgendwie vollgestopft mit einer großen Leere, klappe ich den Laptop und die Bibel zu. Zum Glück wartet zuhause der Hund, damit ich raus muss. Draußen passiert es auf einmal, dass ich einmal nach oben schaue.

Und da sehe ich den Himmel. Ich hatte ganz vergessen, dass der auch noch da ist. Da kommt mir die Frage in den Sinn: Worauf kommt es jetzt eigentlich an? Darauf, dass möglichst Viele, eine möglichst (sau) gute Predigt hören (und mich feiern). Oder Reicht es nicht einfach zu leben. Mich von Gott lieben zu lassen. Einfach eine durchschnittliche Predigt zu halten. Und wenn es nur meine 8 beste wird. Keiner wird daran Schaden nehmen. Was nützt es mir, wenn mich die ganze Welt feiert (oder wenigstens meine Gemeinde/Jugendkreis) aber ich verliere das Leben, weil ich den Himmel nicht mehr sehe. Was könnte ich dann noch ach so viel machen und tun, geliebter bin ich dann auch nicht. Hm.. vielleicht ist es auch gut so. Worauf kommt es MIR denn an? Ich möchte wirklich leben können, wie Gott mich liebt. Ich sollte in Zukunft öfter mal ein kleines Stückchen Himmel über meinem Kopf frei halten. Mich daran erinnern, dass Gott nichts aufhalten kann, wenn er Menschen begegnet. Auch eine nicht ganz so (sau) gute Predigt oder Andacht. Genauso wenig segnet er mich mehr, wenn ich ein Segen bin. Andersherum. Er segnet mich, und ich werde dann ein Segen sein. So einfach ist das. Jesus zuerst. Dann ich. Tja, na dann hab ich doch jetzt einen guten Tipp für Sonntag.

Witz:

Kommt ein verstorbener Pastor vor die Himmelstüre und muss warten. Kommt ein verstorbener Busfahrer und wird sofort eingelassen.

Beklagt sich der Pastor: „Warum muss ich warten? Ich bin doch vom Fach!“

Antwortet Petrus: „Wenn du gepredigt hast, haben alle Leute geschlafen. Wenn der Busfahrer Bus gefahren ist, haben sie alle gebetet!“


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